Aktuelles - Bausteine

19. Januar – Baustein-Tag an der TU Berlin

Die Studierenden des aktuellen Blue Engineering-Seminars der TU Berlin haben in diesem Semester wieder an spannenden Bausteinen gewerkelt, die nun unter Ihrer Beteiligung getestet werden. Ein Baustein ist eine Lehreinheit, die in 90 Minuten möglichst interaktiv in einen Bereich der sozialen und ökologischen Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren einführt. Gemeinsam ist den neuen und den über 30 bestehenden, regelmäßig genutzten Bausteinen, dass die Durchführenden keinen Frontalunterricht abhalten, sondern Moderierende eines Gruppenprozesses sind.

Dieses Semester sind die Themen nachhaltige Produktentwicklung, autarke Gesellschaft, Technik als Sozialkiller und Gender im Ingenieursberuf. Neben den Bausteinen werden Studierende auch noch das Redesign der Webseite als Wiki zur Sammlung von Bausteinen und Informationen und eine Foto-”Ausstellung” zu Ökobilanzen zeigen. Der aktuelle Baustein-Tag findet

 am 19. Januar 2013

von 10 bis 16.30 Uhr

in der Werkhalle Wasserbau – W-Gebäude – Straße des 17. Juni 144, Berlin

statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an diesem Tag an einem oder auch allen Bausteinen teilzunehmen Weiter lesen… »

Jenseits der Green Economy – Baustein

CC BY-NC-SA: http://www.flickr.com/photos/zanthia/8256129856/Im Baustein Jenseits Green Economy lernen die Teilnehmenden die wesentlichsten Leitfragen für nachhaltige Technologiekonzepte jenseits des Effizienzparadigmas herkömmlichen Technologie-Designs (klassisches Verständnis „grüner“ Technologie) kennen. Dazu werden die Teilnehmenden Angehörige einer fiktiven Stiftung, die Konzepte fördern möchte, die möglichst nachhaltig und kreislaufwirtschaftlich arbeiten. Es gilt, kritisch das Potential der Innovationen im Gesamtzusammenhang zu betrachten. Anhand zu Beginn vorgestellter Leitfragen, werden in Gruppenarbeit bereits existierende „Innovationen“ auf ihre faktischen Beiträge zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft untersucht und abschließend bewertet. Hierbei werden die Teilnehmenden indirekt zu der Erkenntnis geleitet, dass einerseits technische Lösungen anders als konventionell funktionieren können, andererseits genauer differenziert werden muss, um wirklich intelligente Neuerungen von Neuaufgelegtem unterscheiden zu können. Ziel dabei ist es, die Teilnehmenden einerseits für alternative Produkt- und Technologiekonzepte zu sensibilisieren und andererseits die kritische Hinterfragung von als innovativ vermittelten Produkten und Verfahren zu fördern. Weiter lesen… »

Stadt der Zukunft – Baustein

In dem Modulbaustein „Stadt der Zukunft“ soll die Abfallentsorgung und die Nahrungsmittelproduktion einer autarken, klimagerechte Stadt im Jahre 2050 geplant werden. Das vorgegeben Szenario beschreibt, dass diese Stadt einerseits ein großes Potenzial für Veränderungen bietet, andererseits aber zwei Probleme hat, die gezielt gelöst werden müssen: Die Produktion von Nahrungsmitteln muss innerhalb der Stadtgrenzen erfolgen und der stark anwachsende Müll, der in der Stadt anfällt, darf nicht mehr exportiert werden. Die Herausforderung besteht darin, den sehr begrenzten Raum kreativ umzugestalten. Dafür sollen technische und soziale Lösungen in zwei bis drei Gruppen erarbeitet werden. Die Konzepte werden abschließend im Plenum verglichen und diskutiert. Weiter lesen… »

Technologietransfer – Baustein

Es wird mit einem Impulsvortrag begonnen. Anschließend werden die Teilnehmenden in vier Akteursgruppen aufgeteilt: chinesisches Unternehmen, chinesische Regierung, deutsches Unternehmen und deutsche Regierung und erarbeiten die Position ihrer Akteursgruppe bezüglich der Erwartungen und Befürchtungen zum Technologietransfer.

Im zweiten Teil werden für drei Klimatechnologien (Gas- und Dampfkraftwerke, Windenergie und Photovoltaik) die Wege des Technologietransfers analysiert. Dabei bleiben die Teilnehmenden in ihrer jeweiligen Akteursrolle. Es soll herausgefunden werden, warum welche Formen des Technologietransfers genutzt werden.

In einer letzten Phase werden die Ansichten der Akteure gegenübergestellt und der Baustein mit einer ergebnisoffenen Plenumsdiskussion, bei der sich die Teilnehmenden wieder von ihren Rollen lösen, abgeschlossen. Weiter lesen… »

Moderne Unternehmen – Baustein

Zu Beginn des Bausteins sammelt die Gruppe in einem Brainstorming breit gefächert Ideen für gesellschaftlich relevante und zukünftig vorstellbare Unternehmen. Danach werden einige dieser Unternehmen in 2 World-Café-Phasen von 3er- oder 4er-Gruppen ausgearbeitet und anschließend auf Herz und Nieren geprüft. Was das Unternehmen herstellt, muss genauso durchdacht werden wie die Strukturen innerhalb der imaginären Firma. Dabei sind dem Ganzen keine Grenzen gesetzt. Ob es besser ist, wenn es keinen Chef gibt oder ob eine lebenslange Garantie auf die Produkte sinnvoll ist, muss dabei jede Gruppe für sich überlegen. Zum Abschluss stellen die Kleingruppen das Ausgearbeitete in der großen Runde vor und die Teilnehmenden geben ein inhaltliches und didaktisches Feedback. Weiter lesen… »

Das produktivistische Weltbild – Baustein

http://www.flickr.com/photos/hoyvinmayvin/5166095952/„Das produktivistische Weltbild“ von Otto Ullrich ist ein 50 Seiten langer Aufsatz, der grundlegende Kritiken an der bestehenden Gesellschaft zusammenträgt und in knapper Form vorstellt. Es ist folglich eine Globalkritik, die weit über einzelne Bereiche, z.B. C02 vermeiden hinausgeht. Otto Ullrich vollzieht einen Drei-Schritt aus Problembeschreibung, Ursachen der Probleme und mögliche Lösungsansätze. Somit bleibt der Text nicht in einem dieser Teilbereiche stecken und schafft es, die Teilnehmenden auf verschiedenen Ebenen anzusprechen. In vier Gruppen erarbeiten sich die Gruppen jeweils ein Viertel des Textes und fügen anschließend die einzelnen Aspekte zusammen. Weiter lesen… »

To Fly or Not to Fly – Baustein

Das Planspiel simuliert eine Situation angelehnt an den Challenger-Fall. In diesem Fall geht es jedoch um den Start eines (leicht?) beschädigten Flugzeuges. Die Teilnehmenden nehmen die Rollen von unterschiedlichen Betroffenen (Firmenchef/-in, Ingenieur/-in, Finanzmanager/-in, … ) auf einer eilig zusammen gerufenen Konferenz ein. Ob das Flugzeug starten soll oder nicht, hängt von den Argumenten und Überredungskünsten der einzelnen Parteien ab. Im Anschluss wird das Planspiel aus unterschiedlichen Blickwinkeln reflektiert werden. Weiter lesen… »

Verantwortung und Kodizees – Baustein

In diesem Modulbaustein werden zunächst zu den Begriffen Verantwortung und Werte eine Reihe von Fragen in Gruppenarbeit beantwortet. Ebenso werden Ideen zu den beiden Begriffen gesammelt. Aufbauend auf dieser Grundlage wird in den Gruppen ein eigener, grober Ethik-Kodex erarbeitet. Optional setzt sich eine der Gruppen mit verschiedenen, bereits bestehenden Kodizes auseinander. Die Ergebnisse werden zum Schluss von allen Gruppen zusammengetragen und miteinander verglichen. Dies ist die Grundlage für eine abschließende Diskussion über den Sinn und die Möglichkeiten von Ethik-Kodizes. Weiter lesen… »