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Version vom 31. Mai 2017, 11:20 Uhr

unser Grundgedanke und Ziel

Die interdisziplinär ausgerichtete Blue Engineering-Initiative bietet (angehenden) Ingenieur_innen einen Blick über den Tellerrand und eine (inter-)aktive Auseinandersetzung mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung. Sie erhalten so Gelegenheit sich ihrer eigenen Werte bewusst zu werden und diese mit anderen zu reflektieren. Blue Engineering hat zum Ziel die einzelnen Ingenieur_innen innerhalb von Hochschulen und Betrieben zu vernetzten, so dass sie gemeinsam ihre Verantwortung für eine verantwortliche und demokratische Technikgestaltung übernehmen.

Hierzu gestaltet Blue Engineering Lehr-/Lernprozesse, die die Aktivitäten im wesentlichen auf die Teilnehmenden verlagern, so dass diese die Verantwortung für ein gutes Gelingen eines Seminars/Workshops übernehmen. Zugleich bestimmen sie so dessen zukünftige Entwicklung mit. Insgesamt ergänzen die Teilnehmenden ihr Fachwissen durch Orientierungswissen und Gestaltungskompetenzen, die ihnen helfen ihre Rolle in Bezug auf Technik und Gesellschaft zu kennen und mit anderen gemeinsam auszugestalten.

Basic Idea of Blue Engineering

The aim of the Blue Engineering is to provide an appropriate framework to reflect on technical achievements in general and one's own personal responsibility. However, Blue Engineering is not intended as a mere theoretical discussion, but is about discovering one's liberties in university and at work so that (prospective) engineers may act more according to their social and ecological responsibilities.

Tagung des deutschen Ingenieurinnenbund am 15.-17.11.19 in Hamburg

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Die Jahrestagung 2019 des deutschen Ingenieurinnenbund e.V. steht unter dem Motto »Girls for Global Goals«. Auf der Tagung in der Hamburg wollen Ingenieurinnen ihr Handeln in einem vielfältigen Programm in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext stellen. Der deutsche Ingenieurinnen Bund e.V. schreibt zu der Motivation diese Tagung, dass Ingenieurinnen die Welt nicht von jetzt auf gleich verändern können, aber sie können Dinge maßgeblich beeinflussen, denn in Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Produktmanagement, Management etc. sitzen Ingenieurinnen und Ingenieure an entscheidenen Positionen. Wenn Ingenieurinnen auf nachhaltige Entwicklung achten, ist schon ein großer Schritt in eine „bessere Welt“ getan. Die UN-Nachhaltig­keitsziele können sie dabei unterstützen. Die drei Tutorinnen des Berliner Blue Engineering Seminar der TU Berlin tragen mit dem Workshop “Soziale und ökologische Verantwortung im Ingenieurwesen” Ihren Teil dazu bei.

RAD AB, SCHRAUBE LOCKER - Ausstellung in Düsseldorf - 08. Nov > 07. Feb 2020

RAD AB - Mash Up Werkzeuge.jpg

Werkzeugkasten zur Demontage von Technik und Gesellschaft

Der Dieselskandal, der Rückgang von Artenvielfalt, der Arbeitsplatzverlust durch Automatisierung, der petrochemische Industriekomplex, die steigenden Mietpreise und das Fußballspiel im Fernseher - das sind ganz konkrete Einzelfälle. Sie sind unterschiedlich und doch lassen sich tiefer liegende Strukturen herausarbeiten. Die Ausstellung Rad ab, Schraube locker bietet einen Werkzeugkasten zur Demontage von Technik und Gesellschaft. Die verschiedenen Werkzeuge werden in der Ausstellung vorgestellt, von der “Leiter des Höher-Schneller-Weiter” über den “Bart des Patriarchats” bis zur “Zwangsjacke der Natur”. Mit Hilfe der Werkzeuge werden die Gemeinsamkeiten von Automobilität, industrieller Landwirtschaft, Automatisierung/Digitalisierung, Fußball und Stadtentwicklung in der Ausstellung offengelegt. Dabei sind die 24 Werkzeuge nicht auf diese Themen beschränkt: die Besucher_innen werden ermutigt sie mit nach Hause zu nehmen, um dort ihr Privat- und Berufsleben zu demontieren, das heißt zu analysieren und zu reflektieren.

Hochschule Düsseldorf - Bibliothek - Campus Derendorf - Münsterstraße 156 - 40476 Düsseldorf

Vernissage am Freitag, 08. November, 17 Uhr - Herzliche Einladung! - Anmeldung ist nicht erforderlich

Weitere Informationen zur Ausstellung und einzelne Exponate auf dieser Webseite

Die Ausstellung wurde von “Blue Engineering - Ingenieur_innen mit sozialer und ökologischer Verantwortung” konzipiert und umgesetzt. Die Ausstellung wird gefördert durch den Nachhaltigkeitswettbewerb der Technischen Universität Berlin. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem IG Metall Bezirk Berlind-Brandenburg-Sachsen erstellt und in dessen Ausstellungsfläche im Dezember 2018 gezeigt.

Europäischer Lehrpreis für Blue Engineering - SEFI Francesco Maffioli Award of Excellence for Developing Learning and Teaching in Engineering Education

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Die Blue Engineering Initiative wurde am 18. September 2019 mit dem SEFI Francesco Maffioli Award of Excellence for Developing Learning and Teaching in Engineering Education ausgezeichnet. Die Auswahljury wie auch der Board of Directors von SEFI überzeugte insbesondere, dass das Konzept des Blue Engineering Seminars durch einen modularen Baukasten öffentlich bereitgestellt wird. Zugleich ist das Konzept flexibel an die jeweiligen Bedingungen vor Ort anpassbar, wie die Nutzung des Konzepts an sieben Universitäten und Hochschulen im Wahlpflichtbereich zeigt. Jedes Semester setzen sich damit über 250 angehende Ingenieur_innen mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung auseinander und gestalten ihr eigenes Studium mit.


Der Lehrpreis der Europäischen Gesellschaft für Ingenieur-Ausbildung (SEFI) wird jeweils im Rahmen der Jahreskonferenz an eine Person oder an ein Team verliehen, um deren herausragendes Engagement in der Entwicklung von Lehrplänen, Lehrveranstaltungen, Lernumgebungen oder Werkzeugen, neuartiger Didaktik, Methoden oder Systeme im Ingenieurstudium auszuzeichnen. Vorschlagsberechtigt für den Lehrpreis sind die mehr als 300 Universitäten, Hochschulen und Firmen aus über 40 Ländern, die sich zur Société Européenne pour la Formation des Ingénieurs (SEFI) zusammengeschlossen haben.

TU Berlin - Bachelor-Seminar - WiSe 2019 - ab 15. Oktober - Dienstags - 10 bis 14 Uhr

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Das Blue Engineering Seminar findet wieder an der TU Berlin statt. In den kommenden Wochen werden wir uns auf das dreizehnte Seminar vorbereiten. Aus ganz unterschiedlichen Gründen wird es ein sehr spannendes Semester - was auch an euch liegen wird - denn 100 Studierende haben im Blue Engineering Seminar die Möglichkeit, Technik, Gesellschaft und ihr Studium zu hinterfragen, umzudenken und anders zu gestalten.

Das Blue Engineering Seminar befähigt Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen sich mit einem breiten Themenspektrum aus ökologischer und sozialer Verantwortung kritisch und konstruktiv zu befassen. Gemeinsam mit euch möchten wir die Schnittstellen von Technik und Gesellschaft, sowie den Berufsalltag von Ingenieurinnen und Ingenieuren in den Blick nehmen.

Ihr kommt im Blue Engineering Seminar mit Studierenden verschiedener Studiengänge ins Gespräch. Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften können problemlos teilnehmen, da ein vertieftes Technikverständnis nicht notwendig ist.

Wir benutzen unterschiedliche didaktische Methoden, so dass Ihr jede Sitzung bei der Erarbeitung der jeweiligen Inhalte mitwirkt. Bei uns kommt so gut wie kein Frontalunterricht vor, stattdessen möchten wir euch ermutigen, das jeweilige Thema aktiv kennenzulernen und gemeinsam zu hinterfragen. Somit ist das Blue Engineering Seminar eine hervorragende Veranstaltung für alle, die eine Abwechslung von gängigen Vorlesungen und Übungen wünschen, sowie interdisziplinäres, selbstständiges und kreatives Lernen und Denken schätzen.

Das Seminar für 6 Leistungspunkte findet ab Dienstag, 15. Oktober 2019 von 10.00 bis 14.00 Uhr im H 3006 statt. Das Modul "Blue Engineering - Nachhaltigkeit im Ingenieurwesen" ist im Bachelor-Wahlpflichtbereich von Maschinenbau, Verkehrswesen, Nachhaltigkeitsmanagement und im Wi-Ing-Integrationsbereich. Für alle anderen ist es als freie Wahl belegbar. Weitere Informationen zum Seminar an der TU Berlin und eine Kalenderübersicht.

Ein Nachrücken in das Seminar ist möglich - kommt hierzu bitte am Dienstag, 25. Oktober, 09.45 Uhr, in den Raum H 3006 - wir informieren euch dort über das nötigste. Schaut euch vorher bitte auch die allgemeinen Informationen zum Seminar an.

Für Master-Studierende wird ein separates Master-Seminar angeboten. Dies wird direkt von Prof. Dr.-Ing. Henning Meyer durchgeführt. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Fachgebiets.

TH Köln - Neues Blue Engineering Seminar im Wintersemester 2019/20

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Wir sind ganz aufgeregt: Mit der TH Köln startet das Blue Engineering Seminar an einer siebten Hochschule in Deutschland! Wir freuen uns sehr darüber und wünschen den Tutor_innen in Köln alles Gute für die kommenden Wochen und den Teilnehmenden natürlich ein hoch interaktives Seminar, das ihnen die Chance gibt sich mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung auseinanderzusetzen. Als Teilnehmende könnt ihr das Blue Engineering Seminar belegen, wenn ihr Lust auf 90 Minuten Seminar pro Woche habt und darüberhinaus noch Maschinenbau mindestens im 3. Bachelor-Semester studiert. Nutzt die Gelegenheit das Seminar aktiv mit euren Lerninhalten und Lernmethoden zu gestalten und setzt euch mit euren Kommilliton_innen mit den moralischen und ethischen Hintergründen der Ingenieurwissenschaften auseinander. Technik ist dann nicht mehr etwas abstraktes, sondern ihr erarbeitet euch ein Technikverständnis, dass Technik stark in einem ökologischen und sozialen Kontext verortet.

Einführungsveranstaltungen finden am 30. September 2019 ab 11.30 und am 04. Oktober ab 14.05 im HS 4 statt

...weitere aktuelle Hinweise

Lesenswertes und Sehenswertes von anderen

Crashkurs Rohstoffpolitik 2017 - 16. und 17. Juni in Berlin

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Als wichtige Industrienation zählt Deutschland zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Metallrohstoffe, viele Industriemineralien sowie Energierohstoffe werden in großem Umfang aus dem Ausland, oftmals auch aus Entwicklungsländern eingeführt. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU in ihrer Rohstoffpolitik um Rahmenbedingungen für „eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“, u.a. durch die außenpolitische und außenwirtschaftliche Flankierung des Rohstoffgeschäftes privater Unternehmen. Sie drängt auf offene Märkte und freien Handel mit Rohstoffen. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Dieser Crashkurs für politische MultiplikatorInnen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure ebenso beleuchtet wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern und alternative Abbaukonzepte. Schwerpunkt des diesjährigen Kurses liegt auf den Instrumenten der Rohstoffstrategie der Bundesregierung sowie der Lobbyarbeit der Industrie.

Bewerbung und Anmeldung

Der Crashkurs richtet sich gezielt an MitarbeiterInnen, Mitglieder und Aktive aus politischen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine kurze Bewerbung mit Angaben. Bitte bis zum 14. Mai an Kaspar.Roettgers@power-shift.de senden. Endgültige Teilnahmebestätigungen werden dann möglichst zeitnah zugesandt!

https://power-shift.de/crashkurs-rohstoffpolitik-2017/

Sozial-ökologische Transformationsperspektiven aus internationalistischer Sicht - Workshop 11. bis 13. November 2016

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Der Glaube an die Idee, dass sich durch eine “Revolution”, gedacht als zeitlich begrenztes Ereignis, gesellschaftliche Verhältnisse grundlegend verändern lassen, ist heute selbst in der radikalen Linken in Deutschland und anderswo nicht mehr so weit verbreitet wie vor einigen Jahrzehnten.

In den letzten Jahren hat demgegenüber das Konzept einer Transformation, also eines allmählichen Prozesses weitreichender gesellschaftlicher Veränderung, mehr Aufmerksamkeit erhalten. Aber wie kann eine solche Transformation aus sozial-ökologischer Perspektive und in globalem Maßstab aussehen? Welche verschiedenen Konzepte gibt es dafür in verschiedenen politischen Zusammenhängen und der Wissenschaft? Wer sind die relevanten Akteure? Wie können Transformationsprozesse eingeleitet werden und was können “wir” dazu beitragen?

Dieses Seminar widmet sich Ideen von sozial-ökologischer Transformation in einer globalen, internationalistischen Perspektive. Auf Grundlage von Inputs und gemeinsamer Text-Lektüre wollen wir besser verstehen, wie radikaler gesellschaftlicher Wandel gedacht werden kann und welches mögliche Schritte auf dem Weg dorthin sind.

Weitere Informationen auf der Webseite der BUKO Internationalismus:

http://www.buko.info/aktuelles/artikel/news/transformationsperspektiven-aus-internationalistischer-sicht-1/

Arbeitszeit und Lebenszeit in der digitalen Optimierungsgesellschaft - Es ist Zeit darüber zu reden - donnerstags um 18 Uhr - Ringvorlesung an der TU Berlin

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Technische Universität Berlin veranstalten in diesem Wintersemester eine gemeinsame Ringvorlesung. Experten aus Gewerkschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren in der Reihe unter anderem darüber, welche Rolle Zeit für ein "gutes Leben" spielt, wie Arbeitszeit und soziale Gerechtigkeit zusammenhängen und wie eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen ist. Bei der Vorlesungsreihe an der TU Berlin sprechen neben anderen der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann, Bundesarbeitministerin Andrea Nahles, die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Funken (TUB), der Experte für Nachhaltige Lebensführung Prof. Dr. Ulf Schrader (TUB), der Zeitexperte Prof. Dr. Ulrich Mückenberger (Universität Hamburg) und Studierende der TUB.

Die Ringvorlesung hat die Arbeits- und Lebenszeit zum Thema, drei Entwicklungen sind dabei von besonderer Bedeutung

  • Technische Entwicklungen zur Smart Economy verursachen eine größere Unabhängigkeit von Arbeitsorten, d.h. die Grenzen zwischen Arbeitsplatz und Zuhause verschwimmen zunehmend. Arbeit wird „anytime and anywhere“ möglich. Vieles kann am Computer zuhause ebenso erledigt werden, wie im Büro. Gleichzeitig übernehmen wir als Kunden und Verbraucher immer mehr Tätigkeiten selber (Prosument, Schattenarbeit), die früher von professionellen Dienstleistern erbracht wurden.
  • Die „neoliberale“ Arbeitskultur verlangt den Beschäftigten unter den Bedingungen der Digitalisierung zeitliche Flexibilität ab und setzt sie in der verfügbaren Arbeitszeit unter Druck. Einerseits werden gewöhnliche Arbeitszeitmuster „aus den Angeln“ gehoben, andererseits eröffnet der Einsatz digitaler Technologien neue Wege in selbstbestimmtes Arbeiten und Zeitsouveränität.
  • Aufgrund veränderter Ansprüche insbesondere junger ArbeitnehmerInnen an „Gute Arbeit“, nachhaltige Lebensstile und neue Familienmodelle werden traditionelle Rollenverteilungs-, Konsum- und Freizeitmuster immer mehr in Frage gestellt. Eine dynamische und egalitäre Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer relevanter für eine moderne Arbeitszeitpolitik.

Weiter Informationen auf den Webseiten der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt:

http://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/wissenschaft_arbeitswelt_koop/tagungen_und_veranstaltungen/gemeinsame_ringvorlesung_von_dgb_und_tu_berlin_im_ws_201617/ Vorlage:News Vorlage:News

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