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Baukasten:Aquamonopoly - virtueller Wasserverbrauch

Aquamonopoly - virtueller Wasserverbrauch

Aquamonopoly.jpg


Der Baustein soll den Teilnehmenden spielerisch die Thematik des virtuellen Wassers näher bringen. Vor allem soll veranschaulicht werden, wie viel Wasser unser Lebensmittelkonsum benötigt. Dazu wird nach einem kleinen Wissensinput Monopoly gespielt - statt Geld anzuhäufen, ist hier das Ziel möglichst wenig Wasser zu verbrauchen und statt Immobilien zu kaufen, muss man sich zwischen Speisen entscheiden!

Titel
Der virtuelle Wasserverbrauch - das Aquamonopoly
Thema
Sensibilisierung bezüglich des indirekten Wasserverbrauches, beispielhaft an Lebensmitteln
Typ
Spiel (mit integriertem Wissensspeicher)
Schlagwörter
Wasserverbrauch, Virtueller Wasserverbrauch, Nachhaltigkeit, Verantwortung, Wasserknappheit
Lernziele
Ein erweitertes Verständnis über den Wasserbedarf von Lebensmitteln
Kompetenzen
Selbstreflexion, Transfer von erlerntem Wissen, Förderung eines Bewusstseins für Nachhaltigkeit, Umgang mit unvollständigen und überkomplexen Informationen, Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata
Lernformen
Diskussion, partizipativ, frontal, kompetitiv
Methoden
Kurze Beschreibung der verwendenten Lehr-/Lernmethoden.
Gruppengröße
3, 6, 9, 12, 15
Dauer
60min, kann auf 90min ausgeweitet werden
Material und Räume
Spielsets für das Auqamonopoly, Tischgruppen je Gruppenanzahl Der Punkt Download wird automatisch eingefügt und verweist immer auf die gleiche Seite.
Qualität
Spiel bedarf keiner Überarbeitung, Inputs sind auch individuell gestaltbar
Semester
SoSe 2018


Vorbereitung

Vorbereitung für die Moderation

Vorbereitungszeit: ca. 4h Zunächst solltet ihr euch mit den Materialien vertraut machen und euch in die Quellen einlesen. Dabei ist es sinnvoll, sich anhand der Tabellen einen groben Überblick über das Ausmaß des Wasserbedarf einiger Lebensmittel zu verschaffen. Zum besseren Verständnis des Spiels und der Regeln empfiehlt es sich dieses einige Male durchzuspielen. Dies festigt zusätzlich, durch das Vorlesen der Wissenskarten, euer Wissen über den virtuellen Wasserverbrauch.

Vorbereitung für die Teilnehmenden

keine

Materialien und Räume

Hierbei bietet es sich an, die Spielsets auf Vollständigkeit zu überprüfen. Vorsicht! Achtet darauf, dass sich die Karten innerhalb eines Spiels nicht doppeln.Bevor der Baustein beginnt solltet ihr die Tische so im Raum verteilen, dass vier Personen bequem an einer Tischgruppe sitzen können.

Ablaufplan.

Vorbereitung im Raum

Tische in Gruppen anordnen, je nachdem wie viel Spielgruppen ihr habt

00. Minute - Begrüßung und Einleitung &Wissensinput: Wasserverbrauch

In diesem Part leitet ihr die allgemein in das Thema ein und versucht herauszufinden was sie bereits über virtuelles Wasser wissen. Fragen hierzu können bspw. sein: “Was stellt ihr euch unter Wasserverbrauch vor?” “Worin unterscheiden sich direkter und indirekter Wasserverbrauch?” “Wie schätzt ihr euren eigenen Wasserverbrauch ein?”

Anschließend erklärt ihr den Unterschied zwischen direktem und indirektem Wasserverbrauch und setzt diese in Relation.

10 Minute - Wissensinput: Wasserkreislauf

Erklärung des Wasserkreislaufes (global) und warum die globale Verschiebung zum Problem werden könnte. (Bsp. Das Wasser, was zum Orangenbewässern in Spanien genutzt wird, verdampft dort, kommt aber als Regen dann in Deutschland oder Österreich runter, nicht vor Ort.)

15. Minute -Erklärung der Spielregeln

Erklärung des Ablaufes eines Tages, Wasserkontingents etc. (Die Spielregeln findet ihr in den Materialien)

20. Minute - Durchführung des Spiels

Jede/r von euch betreut als Spielleiter/In (Wasserverwaltung) eine Gruppe (3 Personen) beim Spiel.

50. Minute -Auswertung und Diskussion

Eindrücke des Spiels verarbeiten, noch offene Fragen klären, Reflexion des Gelernten, mögliche Lösungsansätze

60. Minute - Ende.

Hinweise und Anmerkungen.

Von den Verfasser_innen.

Zur Verlängerung des Bausteins kann die Spielzeit und/oder die Abschlussdiskussion verlängert werden (z.B. mit Bezugnahme auf TING-D oder gesamtgesellschaftliche Lösungsansätze. Das Spiel kann in zwei Versionen gespielt werden: entweder man imitiert seinen persönlichen Tagesablauf und versucht Gerichte zu wählen, die man mag; oder man versucht schon abzuschätzen, was wenig Wasser verbraucht.

Materialien zur Durchführung.

Die Materialien bestehen aus vier Spielsets. Diese beinhalten jeweils
● 1x Spielbrett
● 1x Wasserkontingent
● 1x Folienstift
● 1x Wasserverbrauch-Übersicht
● 1x Spielstein
● 27x Entscheidungskarten (9x Frühstück, 9x Mittag, 9x Abendbrot)
● 12x Wissenskarten (Reihenfolge wichtig)
● 18x Wissenskarten
● 1x Wissensspeicher

Literaturhinweise und Quellen.

http://waterfootprint.org/media/downloads/Erlaeuterungen_Water_Footprint_Game_fuer_Spielleitung.pdf

http://mobil.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/wwf_studie_wasserfussabdruck.pdf