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Baukasten:Pilzmaterialien

Pilzmaterialien

Pilzmaterialien.jpg


Die Studierenden lernen mithilfe dreier unterschiedlicher Spiele die Vielfältigkeit des Organismus Pilz kennen. Dabei wird zum einen dessen Eigenschaft als „Networker“, also die Komplexität und Größe des Myzels, betrachtet. Des Weiteren werden Möglichkeiten aufgezeigt, worin der Pilz als alternatives Material zur Ressourcenschonung eingesetzt werden kann. Weiterführend werden zusätzliche Einsatzmöglichkeiten von Pilzen betrachtet. Aus den all den spielerisch aufbereiteten Informationen sollen sich die Studierenden ein Bild zum Organismus Pilz machen und dessen Facettenreichtum aufgezeigt bekommen. Zum Schluss soll über das gewonnene Wissen, zum Beispiel über die Anwendbarkeit von Pilzmaterialen im Alltag, diskutiert werden.

Titel
Pilzmaterialien
Thema
Kennenlernen des komplexen Systems "Pilz", dessen Verwendbarkeit als alternatives Material und dessen weiterführende Einsatzmöglichkeiten
Typ
Baustein, Spiel
Schlagwörter
Pilznetzwerke, Pilzmaterialien, Einsatzmöglichkeiten von Pilzen
Lernziele
Kurze Beschreibung der Lernziele. Bitte an den Lernzielen des Seminars orientieren.
Kompetenzen
disziplinübergreifende Erkenntnisgewinnung, Umgang mit unvollständigen und überkomplexen Informationen
Lernformen
kreativ, kooperativ, faktenorientiert
Methoden
Kennlernspiel, kurzer Vortrag, drei verschiedene Spiele, Abschlussdiskussion und Feedback
Gruppengröße
15-30
Dauer
60 Minuten
Material und Räume
Platz für drei Gruppentische und freie Fläche für Kennlernspiel
Qualität
gut
Semester
Sommersemester 2018


Vorbereitung

Vorbereitung für die Moderation

Für die Vorbereitung der Moderation sollten 2-3 Stunden eingeplant werden. Dafür sollte der Ablaufplan studiert werden. Das Kennlernspiel sollte verstanden und eventuell einmal durchgespielt werden. Die Information sollten gelesen und für einen kurzen Vortrag zusammengefasst werden. Die Spielregeln aller drei Spiele sollten klar sein und die Spiele alle einmal durchgespielt werden.

Vorbereitung für die Teilnehmenden

keine Vorbereitung nötig

Materialien und Räume

Aufbau der drei Spiele auf drei separaten Gruppentischen. Abgewischte Tafel und Kreide. Freie Fläche für Kennlernspiel und Abschlussdiskussion und Feedback.

Ablaufplan

- 20 Minuten - Vorbereitung im Raum

Raumvorbereitung. Spiele aufbauen.

00. Minute - Netzwerk- und Kennlernspiel

Alle stellen sich in einem Kreis auf. Jeder greift die Hand eines anderen, der nicht sein Nachbar ist. So entsteht ein Netzwerk. Jetzt müssen die Spieler versuchen sich zu entwirren indem man übereinander steigt und ohne dass die Hände gelöst werden.

10. Minute - Pilz-Tafelbild.

Gruppenmitglied_erin "zwingt" jemanden einen Pilz an die Tafel zu malen. Erhofftes Ergebnis: der Fruchtkörper. Danach malt Gruppenmitglied_erin den gesamten Organismus Pilz mit Myzel und Symbiosepartnern (Bäume) an. Am Ende wird noch kurz erläutert, dass Pilze über das Myzel Stoffe aufnehmen und z.B. Filtern bzw. an Symbiosepartner weitergeben. (Stoffe, die angezeichnet werden müssen: Schwermetalle, Mineralien) Dazu gibt es auch noch ein .pdf im Ordner auf der TUB Cloud mit Erläuterungen.

15. Minute - Gruppenaufteilung

Aufteilung in drei Gruppen durch selbstständiges Durchzählen der Teilnehmer:

Gruppe 1: Pilznetzwerke| Gruppe 2: Pilze zum Umweltschutz| Gruppe 3: Pilzmemory

18. Minute - Erklärung der einzelnen Spiele und Spielphase

Platzierung der jeweiligen Gruppen an die Gruppentische. Jede Gruppe spielt 10 Minuten ein Spiel. Danach rotieren die Gruppen, sodass am Ende jede Gruppe jedes Spiel gespielt hat.

53. Minute - Abschlussfragen und Diskussion

Aufstellung zu den drei Themen:
Jeder positioniert sich quantitativ im Raum zu einer Frage nach JA | NEIN.

1. Wie groß denkt ihr, wird die Rolle von Pilzmaterialien in der Zukunft sein?

2. Wie gut denkt ihr, dass Pilze zur Bereinigung von Umweltschäden genutzt werden können?

3. Wie gut hat euch der Baustein gefallen?


Pro Frage werden die Teilnehmer gebeten kurz zu sagen, warum sie sich auf diese Seite gestellt haben.

Hinweise und Anmerkungen.

Spielanleitungen



Pilze zum Umweltschutz
Die Teilnehmer des Spiels werden in 3 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält ein Budget von 20 Mio. Einheiten einer fiktiven Währung. Sie finden sich in der Rolle des subventionierenden Geldgebers für die Forschung an den alternativen Pilz-Anwendungsmöglichkeiten. Die Anwendungsmöglichkeiten sind: radioaktivitätsspeichernde-, plastikzersetzende-, ölbindende Pilze. Das Spiel wird in 5 Runden geteilt. In der ersten Runde sollen die Teilnehmer, basierend auf ihrem Vorwissen, das Budget von 20 Mio. auf die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten aufteilen. Zu Beginn der folgenden Runden werden den Teilnehmern, stückweise Informationen über den Stand der Forschung in Form von fiktiven Zeitungsberichten vermittelt. Auf Grundlage der neu Gewonnen Erkenntnisse sollen die Teilnehmer nun erneut über die Verteilung des Budgets entscheiden. Nach 5 Runden erfolgt eine Reflektion des Verhaltens aufgrund der vorliegenden Informationslage. Ziel dieses Planspiels ist in erster Linie die Wissensvermittlung bezüglich Anwendungsmöglichkeiten von Pilzen im Bereich Recycling. Zudem soll eine kritische Informationsverarbeitung vermittelt werden.

Pilznetzwerke
siehe digitales Material: "Spielanleitung Netzwerkspiel"

Pilzmemory
Wie normales Memory. Orientierung an den farblichen Rändern. Immer drei gehören zusammen.

Literaturhinweise und Quellen.

  • W wie Wissen Video: Pilze und ihre Netzwerke


  • Symbiose als Nährstoffmarkt Redaktion Pflanzenforschung 17.08.2011