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Baukasten:Produktentwicklung: Lösungsweg Insektensterben

Produktentwicklung: Lösungsweg Insektensterben

Insektensterben.jpg


Die einzelnen Gruppen entwickeln ein Produkt, eine Methode oder eine Handlungsvorgabe für die hiesige Landwirtschaft, um dem belegten Insektensterben entgegenzutreten. Die vorgegebene Struktur der Bearbeitung lehnt sich an Prinzipien aus dem Bereich Designthinking an.

Titel
Produktentwicklung: Lösungsweg Insektensterben
Thema
Angewandte Entwicklungsmethodik für den Bereich Artenschutz Insekten
Typ
Baustein mit Kleingruppenausarbeitung
Schlagwörter
Nachhaltige Entwicklungsmethodik, Insektenschutz, intensive Landwirtschaft
Lernziele
Nutzerzentrierte Entwicklungsmethodik, Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft, Relevanz von Insekten und biodiversität
Kompetenzen
1) Perspektivübernahme; 2) disziplinübergreifende Erkenntnisgewinnung; 3) Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata
Lernformen
kreativ; kooperativ; faktenorientiert
Methoden
Interdisziplinäre, strukturierte Gruppenbearbeitung und strittweise Annäherung an Lösungen durch Vorstellung/Erprobung und Feedback
Gruppengröße
5-7 Personen a 4 Gruppen
Dauer
60 - 90 Minuten
Material und Räume
siehe Material
Qualität
Ersterstellung
Semester
WS 17/18


Vorbereitung

Vorbereitung für die Moderation

Sichtung der Wissensspeicher und der angegebenen Quellen. Eigene Recherche zu den Themen. Erstellung der strukturierten Lösungsbögen

Vorbereitung für die Teilnehmenden

keine Vorbereitung notwendig

Materialien und Räume

Der Raum muss groß genug sein, um vier Tischgruppen für die Teilnehmer einzurichten. Es muss ein Beamer vorhanden sein und ein Flipchart, oder Pinwände.

Pro Tisch sind folgende Materialien zu verteilen

2-3 Versionen des spezifischen Wissenspeichers, ein Piktogrammbogen (siehe Datei), ein Poster mit der vorgegebenen Struktur zum Lösungsweg (siehe Datei) in DIN A2 oder DIN A1, Schere, Buntstifte, Anspitzer, Klebestift, Wachs, Zahnstocher, mehrere Blätter starken Papiers

Hinweise und Anmerkungen.

Von den Verfasser_innen.

Blue Engineering Baustein - Produktentwicklung: Lösungsweg Insektensterben

00. Minute

Einleitung: Begrüßung Vortrag des allgemeinen Wissenspeichers Gruppeneinteilung in 4 Gruppen a 5-7 Teilnehmern

Es sollen von jeder Gruppe Lösungswege für eine Ihnen zugeordnete, spezifische Ursache des aktuell beobachteten Insektensterbens erarbeitet werden. Der Betrachtungsraum ist auf Landwirtschaftsflächen begrenzt. In der Erarbeitung sollen einzelnen Prinzipien, die unter dem Begriff Designthinking zusammengefasst werden, berücksichtigt und angewendet werden.

Kriterien der Gruppeneinteilung sind die Interessen der Teilnehmenden an den folgenden Bereichen. Um eine heterogene Gruppe zusammenzustellen, sollen die jeweiligen Interessenten auf die vier Gruppen verteilt werden.

1. Biologie & Tiere 2. Landwirtschaft & Ernährung 3. Design & Modellbau 4. Computer & Datenverarbeitung 5. Politik & Demokratie

Allgemeiner Wissensspeicher (siehe Datei) der Durchführenden als Vortrag an die Gruppe zu

1a. Fakten zu dem belegten Rückgang der Insekten

1b. Wofür sind sie wichtig?

2.Designthinking

20. Minute

Gruppenarbeitsphase

Vorbereitung eines strukturierten Flipchart-Blattes. Die Lösungen sollen argumentiert und visualisiert werden (Bild, Gesetzesentwurf, Modell, etc.)

Themen der 4 Gruppen

1. Einsatz von Pestiziden & Neonicotinoide & Glyphosat

2.Monokulturbewirtschaftung

3. Landschaftsveränderung/Lebensraumdezimierung

4. Massentierhaltung

40. Minute Jede Gruppe hat 2-3 Min. um die Ergebnisse vorzustellen. Nicht die Vortragenden, sondern die Durchführenden beachten die zeitliche Länge und geben ggf. einen Hinweis auf ein Überziehen der Zeitvorgabe.

50. Minute Je eine Gruppe gibt eine der anderen Gruppen kurz Feedback zu dem vorgestellten Lösungsweg.

60. Minute Abschlussdiskussion und Feedback zum Baustein und der Durchführung

Gekürzte Variante.

Der Baustein ist auf min. 60 Minuten ausgelegt und kann nicht in kürzerer Zeit durchgeführt werden.

Materialien zur Durchführung.

Aufgabenzettel.

Siehe Vorbereitung

Literaturhinweise und Quellen.

  • Fleischatlas 2018, Heinrich Böll Stiftung
  • DIE ZEIT Nr. 44, 26.10.2017
  • DEUTSCHE WELLE vom 21.09.2017
  • DEUTSCHE WELLE vom 10.01.2018

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