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Baukasten:Upcycling

Upcycling

Upcycling.jpg


Der Baustein setzt sich kritisch mit dem hochaktuellen Thema "Upcycling" auseinander. Es soll zunächst ein Grundverständnis für die verschiedenen Stufen und Formen der Abfallverwertung erarbeitet werden und der Begriff des Upcycling eigenständig von anderen Verwertungsformen abgegrenzt werden. Anschließend soll das Verständnis für die große Vielzahl an Möglichkeiten privaten Upcyclings durch kreatives und freies Werken mit alltäglichen - häufig nur als Abfall deklarierten - Materialien aufgebaut werden. Nach einer Vorstellung der Ergebnisse und einer Diskussion zu den Schwierigkeiten und Potenzialen von Upcycling im privaten Haushalt, folgt eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema. Hierzu wird Upcycling aus verschiedenen Perspektiven unterschiedlicher Akteure (Upcycling-Unternehmen, Abfallwirtschaft, private Haushalte) betrachtet. Es werden Vor- und Nachteile des Vorhabens aus Sicht der Akteure von den Studierenden selbst erarbeitet und vorgestellt. Zum Abschluss findet eine offene Diskussion statt, um die Meinung der Studierenden einzufangen und den Lernerfolg des Bausteins zu untersuchen.

Titel
Upcycling
Thema
Upcycling - Definitionen und kritische Betrachtung
Typ
Baustein, kreatives Basteln, Wissensspeicher, Expertendiskussion
Schlagwörter
Upcycling, Recycling, Rohstoffkreislauf
Lernziele
Die Teilnehmenden sollen lernen, Upcycling in den Prozess der Abfallwirtschaft einordnen zu können, die positiven und kreativen Möglichkeiten der Verwertung von Abfällen erleben und einen kritischen Blick auf die häufig einschlägig positive Betrachtung des Themas erlernen.
Kompetenzen
Kritische Meinungsbildung, Kreatives Arbeiten
Lernformen
kreativ, kooperativ
Methoden
Eigenständiges Erarbeiten von Sachverhalten, Gruppenarbeit
Gruppengröße
9-27 Personen. Die Studierenden werden gleichmäßig in 3 Gruppen eingeteilt, diese sollten je Gruppe aus maximal 9 Personen bestehen.
Dauer
Der Baustein ist für 60 Minuten ausgelegt. Bei Möglichkeit kann der Baustein auch auf 90 Minuten ausgeweitet werden. Insbesondere für das kreative Arbeiten sowie für die Abschlussdiskussion sollte hierbei mehr Zeit eingeplant werden.
Material und Räume
Bastel-Rohstoffe, Bastelmaterialien, Klebepunkte/Post-Its, 3 Beispiel-Erzeugnisse für Upcycling, 3 zweiseitige Tischkarten Din-A4, 18 kleine zweiseitige Karten mit Beispielen der Müllverwertung, 27 Teilnehmer-Karten, 2 Interview-Karten
Der Raum sollte groß genug für 3 Gruppentische sowie einen Stuhlkreis mit ca. 30 Teilnehmern sein.
Qualität
Der Baustein wurde bereits durchgeführt, bedarf keiner Überarbeitung. Anregungen und Verbesserungen können gerne hinzugefügt werden.
Semester
SoSe2017


Vorbereitung

Vorbereitung für die Moderation

Die moderierende Gruppe sollte nach folgendem Muster aufgeteilt werden:
• Moderator_in (M)
• Zuständige_r für Tisch Nr. 1 (T1) - "Upcycling aus Sicht der Unternehmen", Material 1
• Zuständige_r für Tisch Nr. 2 (T2) - "Upcycling aus Sicht der Privathaushalte", Material 2
• Zuständige_r für Tisch Nr. 3 (T3) - "Upcycling aus Sicht der Abfallwirtschaft", Material 3
• Zeitnehmer_in (Z)


T1, T2 und T3
An jedem Tisch wird (wie im Ablaufplan ausführlicher beschrieben) werden zunächst die Arten der Abfallwirtschaft mit Beispielen voneinander abgegrenzt. Demnach sollten insbesondere von T1, T2, und T3 die Gruppenkarten mit Beispielen der Abfallverwertung gelesen und verstanden werden. Die Stufen und deren Unterschiede müssen von eindeutig verstanden werden, um im Zweifelsfall Hinweise oder Erklärungen anbieten zu können.

Außerdem wird an jedem Tisch eine Position bzw. Sicht auf das Upcycling eingenommen. Deshalb sollten die Positionen der verschiedenen Blickwinkel auf das Upcycling insbesondere von T1, T2 und T3 durchdacht und verstanden worden sein. Dies ist insbesondere wichtig, um weiteren Gedanken-Input liefern zu können, falls die Gruppenmitglieder_innen in ihrer Meinungsbildung ins Stocken geraten.

Des weiteren wird an den Tischen mit jeweils einem Material von den Teilnehmer_innen "geupcycelt". T1, T2 und T3 sollten sich demnach ausgiebig mit ihrem Material beschäftigen um bei Fragen aushelfen zu können und ggf. kreativen Input liefern zu können.

M
Der/die Moderator_in sollte mögliche Fragen (2-3 Stück) für die Zwischen- und Abschlussdiskussion vorbereiten, falls diese nicht wie gewünscht verläuft oder sie ins Stocken kommt.

Z
Z sollte eine Uhr zur Hand haben, um stets die Zeit im Blick zu haben und bei Überschreiten dieser einzuschreiten.

Vorbereitung für die Teilnehmenden

Die Teilnehmenden benötigen lediglich Motivation und Interesse für das Thema des Bausteins.

Materialien und Räume

Verfügbare Materialien:
• Die 3 Beispiel-Erzeugnisse für Upcycling (Schlüsseltasche, Tetra-Pak-Portemonnaie, Schale aus Papier)
• Die 3 zweiseitigen Tischkarten Din-A4 (Pyramide – „Upcycling aus Sicht der…“)
• Die 18 kleinen Karten mit Beispielen der Müllverwertung
• Die 27 Teilnehmer-Karten (Zahlen 1-3 auf den Vierecken aus Bastel-Rohstoffen)
• Die 2 Interview-Karten

Benötigte Materialien:
• Bastel-Rohstoffe: 4-6 Tetra-Paks, 2-3 Fahrradschläuche, ca. 10 Bögen/Teile verschiedenen Papiers/Pappe
• Bastelmaterialien: mind. 3 Scheren, mind. 3 Kleber, mind. 3 Rollen Tesafilm
• Zusätzliches Bastelmaterial (Büroklammern, Draht, Stifte)
• Klebepunkte/Post-Its in 2 verschiedenen Farben (je 27 Stück)

Ablaufplan.

Vorbereitung im Raum

Im Raum verteilt werden drei Gruppentische mit Stühlen aufgebaut, die je etwa einem Drittel der erwarteten Teilnehmerzahl Platz bieten. Die restlichen Stühle werden in einem Stuhlkreis mittig im Raum positioniert. Anschließend werden folgende Materialien auf die Tische verteilt:
• Pro Tisch wird eine der drei beidseitig bedruckten DinA4-Seiten wird mit der Pyramide nach oben ausgelegt. (Mittig)
• Die 18 kleinen Karten werden so auf die drei Tische verteilt, dass jeder Tisch eine Karte für jede Stufe der Müllverwertung aufweist. (Precycling, Upcycling, Recycling, Downcycling, Energetische Verwertung, Deponierung). Die Karten werden mit der Seite nach oben ausgelegt, welche eine Beschreibung für eine beispielhafte Müllverwertung aufweisen (Die Begriffe wie Upcycling oder Recycling sollen nicht sichtbar sein). (Mittig)
• Bastel-Rohstoffe (pro Tisch eine Rohstoff-Art) (In einer Tischecke)
• Bastelmaterialien (s.o. – gleichmäßig auf Tische verteilt) (In einer Tischecke)

Die Beispiel-Erzeugnisse werden griffbereit, aber unsichtbar für die Teilnehmenden des Bausteins zur Seite gelegt. Die Teilnehmer-Karten werden je nach Anzahl an Teilnehmern bereitgehalten. Hierbei ist es wichtig, dass sowohl die Materialgruppen als auch die Zahlengruppen jeweils in etwa gleich groß sind. Beispiel für 12 Teilnehmer: 4x Fahrradschlauch (Zahlen 1,1,2,3); 4x Papier (Zahlen 1,2,2,3); 4x Tetra-Pak (Zahlen 1,2,3,3)

An der Tafel wird ein Meinungsbarometer (x-y-Diagramm) angezeichnet. Dieses sollte möglichst groß ausfallen und möglichst gleich große X- und Y-Achsen haben. Die X-Achse wird mit „Upcycling verringert das Müllaufkommen“ und die Y-Achse mit „Upcycling verringert die Neuproduktion“ beschriftet. An den Nullpunkt wird der Kommentar „stimme überhaupt nicht zu“, an den Achsenspitzen (Pfeilspitzen) der Kommentar „stimme voll zu“ geschrieben. Die Klebepunkte einer Farbe werden an der Tafel oder in der Nähe fixiert, damit diese später einfach auf die Teilnehmenden verteilt werden/von diesen genommen werden können. Die andersfarbigen Klebepunkte verbleiben bei M. Nach Möglichkeit kann die Tafel zu Beginn zugeklappt sein, sodass das Barometer erst im späteren Verlauf aufgedeckt werden kann.

Vor Beginn des Bausteins werden darüber hinaus zwei Teilnehmende gebeten als kurzen Input das vorbereitete Interview durchzuführen. Sollte sich niemand freiwillig bereit erklären, können entweder zwei Teilnehmende bestimmt werden oder zwei Gruppenmitglieder führen das Interview durch. Die beiden Interviewpartner erhalten je eine der Interviewkarten, es wird ihnen erklärt, dass jeweils der dickgedruckte Teil des Interviews ihr Redeanteil ist.

00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen.

Die Teilnehmenden werden gebeten, sich in den Stuhlkreis zu begeben. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Moderator und die namentliche Vorstellung der Teammitglieder, wird einleitend erzählt, dass die Teilnehmenden die Möglichkeit haben, live bei einem Interview mit Rainer Pilz, dem Begründer des Begriffes Upcycling, dabei zu sein. Die beiden Interviewpartner werden daraufhin vorgestellt (als Interviewer und Rainer Pilz) und aufgefordert, das Interview durchzuführen. Während des Interviews verteilt einer der Tisch-Zuständigen (Tx) die vorbereiteten Teilnehmer-Karten an die Teilnehmenden. Im Anschluss wird den Teilnehmenden das Prinzip der verteilten Karten erklärt (Ein Material und eine Zahl), hierbei ist insbesondere wichtig zu erwähnen, dass die Karte für die gesamte Sitzung relevant ist und daher stets mitgenommen werden muss. Es wird erklärt, dass auf den 3 Tischen unterschiedliche Materialien zu sehen sind und sich die Teilnehmenden nun entsprechend des Materials den Tischen zuordnen sollen.

05. Minute - Abgrenzung Upcycling und 1. Meinungsbarometer

T1, T2 und T3 begeben sich zu ihren Tischen und nehmen ihre Gruppe in Empfang. Sie erklären den Teilnehmenden, dass sie vor sich eine Pyramide der Müllverwertung vorfinden. Es wird kurz geklärt, ob alle Gruppenmitglieder mit den Begrifflichkeiten (Precycling, Upcycling…) vertraut sind, ansonsten werden diese kurz von einem Gruppenmitglied oder Tx erklärt. Anschließend sollen die Teilnehmenden die vorgefunden 6 Beispiel-Szenarien den 6 Stufen der Pyramide zuordnen. Die Karten sollen zunächst nicht umgedreht werden. Es bietet sich an, die Karten an die Teilnehmenden zu verteilen und jeder/n seine/ihre Karte/n vorlesen zu lassen, damit eine gemeinsame Entscheidung getroffen werden kann. Tx sollte wenig eingreifen, jedoch darauf aufmerksam machen, dass die Trennung der verschiedenen Stufen teilweise schwierig ist, da sich diese zum Teil überlappen. Wichtig ist es außerdem vor allem, den Unterschied zwischen Up- und Recycling zu vermitteln. Nach erfolgter Zuteilung werden die Karten umgedreht, die Rückseiten von den Gruppenmitgliedern vorgelesen und mögliche Fehler und Unklarheiten durch Tx ausgeräumt. Nun werden die Teilnehmenden von M auf das Meinungsbarometer aufmerksam gemacht. Es werden die beiden Dimensionen (Fragen) vorgelesen und die Teilnehmenden gebeten, nach vorne an die Tafel zu kommen, sich einen Klebepunkt zu nehmen und ihn dort zu platzieren, wo sie die beiden Fragen am besten beantwortet sehen. Anschließend sollen sie wieder an ihren vorigen Tisch zurückkehren. In der Zwischenzeit haben T1, T2 und T3 ihre Tische so präpariert, dass die 6 kleinen Karten von den Tischen genommen sind, die Pyramide in einer Tischecke liegt (nicht umgedreht) und die Bastelrohstoffe und –materialien in der Tischmitte platziert sind.

15. Minute - Kreatives Upcycling.

Sind alle Teilnehmende zurück an ihren Tischen (wieder zusammen mit den Tisch-Zuständigen T1-T3), erklärt M, dass die drei Tischgruppen verschiedene Rohstoffe zur Verfügung haben und in den nächsten 15 Minuten Zeit haben, kreativ mit diesen zu arbeiten und diese „upzucyclen“. Hierbei soll den Teilnehmenden möglichst viel Freiraum gelassen werden. Tx kann jedoch, falls die Ideenfindung ins Stocken gerät oder keine Ideen aufkommen, Tipps und Anregungen einbringen. Während des Bastelns platziert M die andersfarbigen Klebepunkte in der Nähe der Tafel. Nach dem Basteln werden die Teilnehmer durch M aufgefordert, sich in den Stuhlkreis zu begeben und ihre „upgecycleten Werke“ mitzubringen. Aus jeder Gruppe hat nun je ein Teilnehmender kurz (ca. 1 min) Zeit, diese vorzustellen. Danach können noch kurz (2-3 min) mögliche Probleme, Schwierigkeiten oder Auffälligkeiten während des Bastelns diskutiert werden. Während dieser Diskussion werden, von M zuvor angekündigt, die drei vorbereiteten Beispiel-Erzeugnisse von Tx zum Anschauen in den Stuhlkreis gegeben und durchgereicht. Sollte die Zeit für die kurze Diskussion nicht ausreichen, können alternativ kurz die drei Beispiel-Erzeugnisse von Tx gezeigt werden und darauf hingewiesen werden, dass die Teilnehmende sich diese nach Abschluss des Bausteins noch einmal anschauen können. Hierzu werden sie an einem für alle sichtbaren Ort platziert. Die übrigen beiden Tisch-Zuständigen haben in der Zwischenzeit die Bastelutensilien von den Tischen geräumt und die Pyramidenkarten umgedreht in der Mitte der Tische platziert, sodass nun die Seite „Upcycling aus Sicht der…“ zu sehen ist. Diese Seite der DinA-4 Karten ist zusätzlich mit einer Nummer (1-3) versehen.

35. Minute - Expertendiskussion und 2. Meinungsbarometer

M erklärt, dass im Folgenden ein Blick aus verschiedenen Perspektiven auf das Thema Upcycling unternommen werden soll. Hierzu werden die Teilnehmenden erneut in Gruppen aufgeteilt, welche jeweils eine dieser Perspektiven annehmen werden. Anschließend, erklärt M, wird je ein Mitglied der Gruppe die Meinung präsentieren. M bittet die Teilnehmenden, sich entsprechend der Zahlen auf den Tischkarten („Upcycling aus Sicht der…“) auf die Tische aufzuteilen. (Die jeweiligen Tischnummern werden angesagt) Die Zahl auf der Teilnehmer-Karte muss hierbei der Zahl auf der Tischkarte entsprechen. T1, T2 und T3 verbleiben an ihren Tischen. Beim Hinsetzen der Teilnehmenden werden noch einmal kurz die Nummern überprüft und bei einer falschen Nummer eine Korrektur durchgeführt. T1, T2 und T3 bitten je einen Gruppenteilnehmenden, die Tischkarte vorzulesen. Anschließend bittet Tx die Gruppe, die Anregungen auf den Tischkarten zu diskutieren und eine Meinung zum Thema Upcycling aus Sicht der jeweiligen Perspektive zu entwickeln. Sollte die Diskussion ins Stocken geraten, kann Tx weiteren Diskussionsinput geben. Anschließend wird von jeder Gruppe ein Vortragender bestimmt. Meldet sich niemand freiwillig, wird von Tx ein Vortragender bestimmt. In der Zwischenzeit hat M drei Stühle aus dem Stuhlkreis vor der Tafel mit Blick in den Raum positioniert (Podium). Die anderen Stühle sind in einem Halbkreis um diese angeordnet (Zuschauer). M bittet nun die Vortragenden und die Zuschauer sich auf die Stühle (Podium und Zuschauerplätze) zu verteilen und anschließend die drei Vortragenden kurz (je ca. 2 min) die Meinung auf das Upcycling aus ihrer (vorgegebenen) Perspektive darzustellen. Die Vorträge sollen nicht in eine Diskussion führen, es sollen lediglich die 3 verschiedenen Meinungen und Sichtweisen klar werden. Nach den Vorträgen bittet M die Teilnehmenden, erneut einen (nun andersfarbigen) Klebepunkt auf das Meinungsbarometer zu kleben und sich danach wieder in den Stuhlkreis (dieser wurde in der Zwischenzeit von T1, T2 und T3 wieder komplettiert) zu setzen für eine abschließende Diskussion.

55. Minute - Auswertung Meinungsbarometer und Abschlussdiskussion

Zum Einstieg in die Diskussion wird das Meinungsbarometer durch M ausgewertet. Es wird, falls vorhanden, ein möglicher Trend zwischen der ersten und der zweiten Abstimmungsrunde aufgezeigt. Anschließend wird eine Person gebeten sich zu äußern, die sich zwischen der ersten und der zweiten Abstimmungsrunde sehr stark im Diagramm „bewegt“ hat. Anschließend soll eine Person sich äußern, die sich kaum oder gar nicht „bewegt“ hat. Die weitere Diskussion kann durch gegenseitiges „Drannehmen“ durch die Teilnehmenden selbst geleitet werden, M kann jedoch mit Fragen (z.B.: „Was denkt ihr, welche Dinge sich besonders gut/nachhaltig upcyclen lassen?“) weiteren Input geben, falls die Diskussion ins Stocken gerät oder in eine ungewünscht Richtung läuft. Nach Abschluss der Sitzung bedankt sich M bei den Teilnehmenden für die Mitarbeit und weist im Zweifelsfall noch einmal darauf hin, dass die Beispiel-Erzeugnisse noch angeschaut werden können.

Hinweise und Anmerkungen.

Von den Verfasser_innen.

Die Zeit für den Baustein ist knapp bemessen. Ein Überschreiten der Zeit eines Bestandteils sollte also unbedingt verhindert werden.
Bei ausreichendem Platz im Raum kann die Expertendiskussion auch als Fishbowl-Diskussion umgesetzt werden.

Gekürzte Variante.

Eine gekürzte Variante ist aufgrund der benötigten Menge an Informationen und der benötigten Zeit für das kreative Arbeiten nicht ohne erhebliche Einbußen in den Lernerfolgen durchführbar.

Materialien zur Durchführung.

Verfügbare Materialien:

• Die 3 Beispiel-Erzeugnisse für Upcycling (Schlüsseltasche, Tetra-Pak-Portemonnaie, Schale aus Papier)
• Die 3 zweiseitigen Tischkarten Din-A4 (Pyramide – „Upcycling aus Sicht der…“)
• Die 18 kleinen Karten mit Beispielen der Müllverwertung
• Die 27 Teilnehmer-Karten (Zahlen 1-3 auf den Vierecken aus Bastel-Rohstoffen)
• Die 2 Interview-Karten

Benötigte Materialien:

• Bastel-Rohstoffe: 4-6 Tetra-Paks, 2-3 Fahrradschläuche, ca. 10 Bögen/Teile verschiedenen Papiers/Pappe
• Bastelmaterialien: mind. 3 Scheren, mind. 3 Kleber, mind. 3 Rollen Tesafilm
• Zusätzliches Bastelmaterial (Büroklammern, Draht, Stifte)
• Klebepunkte/Post-Its in 2 verschiedenen Farben (je 27 Stück)

Literaturhinweise und Quellen.

http://upcycling123.weebly.com/what-is-upcycling.html
http://upcycling-diy.de/tetra-pak-upcycling-geldbeutel/
http://www.einfachbewusst.de/2014/06/upcycling-als-philosophie/
http://www.asklubo.com/zuhause/haushalt/recycling-upcycling-downcycling-was-ist-was/146.580
https://filmefuerdieerde.org/filme/upcycling-recycling-abfall