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Baukasten:Phoneblocks: Unterschied zwischen den Versionen

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Wir haben zum einen die PowerPoint Präsentation etwas angepasst (z.B. PuzzlePhone und YouTube Videos hinzugefügt) und zum anderen den Wissensspeicher auf den aktuellsten Stand gebracht und die Plakate mit Quellen versehen. Den Wissensspeicher gibt es einmal als ppt- und einmal als pdf-Datei, optimiert zum Druck in A3.
  
 
= Materialien zur Durchführung. =
 
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Aktuelle Version vom 7. Juni 2019, 12:11 Uhr

Smartphones: Ressourcenproblematik und Alternativkonzepte

Smartphone-resources.jpg


Das Smartphone hat die Welt erobert. Derzeit besitzt fast jeder zweite Mensch auf Erden ein Smartphone. Jedes Jahr werden knapp 1,5 Mrd. neue Geräte verkauft, doch wo kommen die Rohstoffe der verbauten Komponenten eigentlich her? Jedes Smartphone besteht aus über 60 verschiedenen Stoffen. Neben den üblichen Materialien, wie Kunststoffen und Kupfer, werden unter anderem Stoffe wie Seltene Erden, Tantal, und Coltan verwendet, deren Herkunft oftmals fragwürdig ist. Der Baustein soll einen kurzen Einblick in sogenannte Konfliktmaterialien und die damit verbundenen Auswirkungen für Mensch und Natur gewähren. Weiterhin sollen alternative Smartphone-Konzepte aufgezeigt und diskutiert werden. Gibt es derzeit tatsächliche Alternativen? Wie nachhaltig könnten modulare Smartphones sein?

Titel
Phonebloks
Thema
Am Beispiel der modularen Smartphone-Idee sollen Teilnehmende einen Einblick in die Rohstoffproblematik der Smartphone-Herstellung bekommen und ihr eigenes Kauf- und Nutzerverhalten reflektieren und hinterfragen.
Typ
Interaktiver Baustein mit Wissensspeicher, Online-Quiz und -Umfrage sowie kreativer Smartphone-Gestaltung
Schlagwörter
Smartphone, Konfliktmineralien, Rohstoffe, Phonebloks, Fairphone, Nutzerverhalten
Lernziele
Selbstreflexion, Bewusstseinsentwicklung, eigene Verantwortung erkennen, Wissen über Thematik erwerben
Kompetenzen
Reflexionsfähigkeit, geschärfter Blick für Probleme in- und außerhalb des direkten Lebensumfeldes, Problem- und Verhaltensbewusstsein, Kompromissfähigkeit
Lernformen
Kreativ, kooperativ, faktenorientiert, systemorientiert
Methoden
Wissensspeicher mit Quiz und Umfrage, kreative Gruppenarbeit, Diskussion in Klein- und Gesamtgruppe, Erkenntnisgewinn durch Aufzeigen von eigenen Schnittstellen zur Problematik
Gruppengröße
Die Anzahl der Teilnehmenden sollte mindestens 6 und maximal 24 (4 x 6er-Gruppen) betragen.
Dauer
Der ursprüngliche Baustein ist auf 60 Minuten konzipiert, kann jedoch bei Bedarf beliebig verlängert werden, da jede Komponente des Bausteins erweiterbar ist.
Material und Räume
Laptop, Beamer und Boxen für kurzes Video, Smartphones oder andere internetfähige Geräte zur Durchführung des Kahoot-Quiz, beiliegende Spielmaterialien (Smartphone Phonebloks), Blue-Engineering-Werkzeuge, Informationsmaterialien für den Wissensspeicher
Qualität
Baustein wurde ohne Probleme und mit Erfolg durchgeführt. Es ist keine weitere Arbeit zur Durchführung in weiteren Semestern notwendig.
Semester
Sommersemester 2017


Vorbereitung

Vorbereitung für die Moderation

Einfinden in die Themen "Modulare und faire Smartphonekonzepte" und "Problematik der Konfliktmineralien". Dafür Video anschauen, die beiliegende Literatur lesen und Kahoot-Quiz testen.

Vorbereitung für die Teilnehmenden

Keine

Materialien und Räume

Es werden alle dem Baustein beiliegenden Materialien zum Bau des eigenen Wunsch-Smartphones (vier komplette Sätze), Infomaterialien für den Wissensspeicher, Laptop, Beamer und Boxen zum Zeigen des Phonebloks-Videos, zur Durchführung des Kahoot-Quiz sowie der Präsentation benötigt.

Der Raum wird in vier Gruppentische für jeweils sechs Teilnehmende aufgeteilt. Zusätzlich wird ein großer Stuhlkreis für die große Abschlussdiskussion vorbereitet. Wenn gewünscht, können die BE-Werkzeuge ausgelegt werden, um diese als weitere Diskussionsgrundlage zu nutzen. Der Wissensspeicher wird an einer gut zugänglichen Wand in ausreichender Breite angebracht, sodass mehrere Personen gleichzeitig Zugang zu den Informationen haben. Dabei darauf achten, in Augenhöhe aufzuhängen.

Ablaufplan

Vorbereitung im Raum

  • Beamer und Laptop einschalten
  • Präsentation öffnen
  • YouTube-Video öffnen
  • Kahoot öffnen, sich anmelden und das Quiz unter "My Kahoots" auswählen (Anmeldedaten befinden sich in der TUB-Cloud)
  • Lautsprecher anschließen
  • 4 Gruppentische à 6 Personen vorbereiten
  • Diskussions-Stuhlkreis am Ende des Raums vorbereiten, falls möglich und ggf. BE-Werkzeuge auslegen.
  • Wissensspeicher aufhängen

00. Minute - Begrüßung und Einleitung in das Thema

Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, stellt den Ablauf des Seminartermins vor und führt das Thema mit einem kurzen Video ein. Anschließend werden die Teilnehmenden möglichst in 6er Gruppen auf die Tische verteilt. Das Aufteilen der Teilnehmenden auf die Gruppentische kann bereits beim Betreten des Raums beginnen.

Hinweis: Es gilt zu beachten, dass bspw. 12 Personen eher in Gruppen von 2 x 6 Personen als 3 x 4 Personen aufgeteilt werden. Dies ist förderlich für die Gruppendiskussion und sorgt dafür, dass eher Konflikte dabei entstehen, sich auf ein Gruppen-Smartphone zu einigen, was wiederum dazu führen soll, dass Einzelne sich "Extra-Bausteine" anschaffen bzw. horten.

05. Minute - Durchführung des Phonebloks-Spiels

Die Teilnehmenden sitzen in Gruppen an den Tischen und sollen aus den gegebenen Materialen (Blocks) ein Smartphone zusammenbauen, welches jedes Gruppenmitglied zufriedenstellt. Dies dürfte sich als schwierig erweisen und folglich zu Diskussionen führen. Den Gruppen steht es frei, weitere Blocks einzubehalten. Nicht verwendete Blocks sollen die Teilnehmenden beiseitelegen. In jedem Set sind zwei blanko Blocks enthalten, die durch die Gruppen jeweils mit einer beliebigen Wunschfunktion beschriftet werden können. Hierbei können innovative Vorschläge zutage kommen.

Hinweis: Die Teilnehmenden sollen ermutigt werden, möglichst viele Blocks einzubehalten, damit die Ressourcenproblematik in Verbindung mit dem eigenen Konsumverhalten nach den Erkenntnissen aus dem Wissensspeicher eine stärkere Wirkung hat.

15. Minute - Ergebnis-Präsentation der Gruppen-Smartphones

Die Teilnehmenden stellen ihr in der Gruppe gemeinsam erstelltes Smartphone jeweils innerhalb einer Minute vor und begründen ihre Zusammenstellung. Sie erzählen, welche Extra-Blocks sie behalten bzw. sich anschaffen würden und was für zwei "eigene" Blocks sie sich evtl. zusätzlich ausgedacht haben.

Hinweis: Es bietet sich an, einen Timer zu verwenden, der nach einer Minute piept. Somit kann die vorstellende Person ohne Unterbrechung auf den Ablauf der eigenen Redezeit hingewiesen werden. (Zeitkritisch)

20. Minute - kahoot

  • Kahoot-Webseite anzeigen (Beamer)
  • Quiz starten
  • Teilnehmende müssen auf die Webseite kohoot.it gehen
  • Teilnehmende müssen den angezeigten Code eintragen und sich mit einem (evtl. anonymen) Namen anmelden
  • Quiz-Master startet das Quiz, sobald alle Teilnehmenden bereit sind


Hinweis: Kahoot.it ist eine Internetseite, auf der man als BearbeiterIn ein Quiz erstellen kann. Teilnehmende können dann mithilfe ihres eigenen Smartphones o.ä. unmittelbar an dem Quiz teilnehmen. Nach jeder Frage wird angezeigt, wie die Teilnehmenden gewählt haben. Es kann dann von den Durchführenden unmittelbar Bezug auf die Fragen oder das Abstimmungsverhalten genommen sowie evtl. auch Erläuterungen zu den Inhalten der Frage vorgenommen werden.

Mithilfe des Kahoot werden anfängliches Faktenlernen und eine abschließende Umfrage mit dem aktiven Involvement der Teilnehmenden verbunden, sodass eine direkte Verknüpfung zum Thema Smartphones geschaffen wird.

30. Minute - Wissensspeicher

Teilnehmende sollen sich den Wissensspeicher anschauen. Nach Ablauf der Zeit sollen sich die Teilnehmenden wieder in ihren Gruppen einfinden.

Hinweis: Die an dieser Stelle evtl. eingesparte Zeit dient als Zeitpuffer.

40. Minute - Gruppenreflexionsphase - Überarbeitung des Gruppen-Smartphones

Die Gruppen sollen ihre jeweilige Kompromisslösung kurz überarbeiten und diskutieren. Hierbei soll u.a. auch die Notwendigkeit der in Reserve behaltenen Module geprüft werden.

Hinweis: Mögliche Fragestellungen:

  • Würdet ihr mit dem jetzigen Wissen eure Smartphonekonzepte überdenken?
  • Wo liegen die Stärken und Schwächen des modularen Konzepts?
  • Konsumiert ihr durch die modulare Bauweise eher mehr oder weniger bzw. lassen sich dadurch tatsächlich Ressourcen einsparen?

45. Minute - Existierende Lösungen

Präsentation der bereitgestellten Folien:

  • Vorstellung der derzeitig angedachten oder bestehenden modularen Lösungsansätze.
  • Fairphone als einzige Lösung mit Blick auf Verwendung konfliktfreier Materialien.

50. Minute - Diskussion in großer Runde

Die Teilnehmenden sollen sich nach der Präsentation im großen Stuhlkreis zur abschließenden Diskussion einfinden.

Hinweis:

  • Die Ergebnisse aus den Kleingruppendiskussionen können hier als Grundlage dienen.
  • Die Werkzeuge können zur Verknüpfung mit anderen Bausteinen benutzt werden.
  • Das Werkzeug "Die „Individualität“ des Massenmarktes" (erstellt für diesen Baustein) kann eingeführt und diskutiert werden.
  • Mögliche Fragen:
    • Wie bewusst waren euch die heute vorgestellten Probleme?
    • Stellen modulare Smartphones eine Option für euch dar?
    • Wie bewertet ihr euer eigenes Nutzerverhalten?

60. Minute - Kurzes Feedback zum Baustein

Teilnehmende zu einem kurzen Feedback ermutigen.

Hinweise und Anmerkungen.

Hinweise sind unter den jeweiligen Durchführungspunkten zu finden.

Kommentare durchführender Gruppen

Sommersemester 2019

Wir haben zum einen die PowerPoint Präsentation etwas angepasst (z.B. PuzzlePhone und YouTube Videos hinzugefügt) und zum anderen den Wissensspeicher auf den aktuellsten Stand gebracht und die Plakate mit Quellen versehen. Den Wissensspeicher gibt es einmal als ppt- und einmal als pdf-Datei, optimiert zum Druck in A3.

Materialien zur Durchführung.

Alle Materialien die zur Durchführung benötigt werden, finden sich in der TUB-Cloud bzw. können beim BE-Team abgeholt werden. Technik wie Laptop, Beamer und Boxen müssen evtl. separat beschafft werden.

Literaturhinweise und Quellen.

Video:


Wissensspeicher:


Für die Präsentation der Alternativen: