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unser Grundgedanke und Ziel

Die interdisziplinär ausgerichtete Blue Engineering-Initiative bietet (angehenden) Ingenieur_innen einen Blick über den Tellerrand und eine (inter-)aktive Auseinandersetzung mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung. Sie erhalten so Gelegenheit sich ihrer eigenen Werte bewusst zu werden und diese mit anderen zu reflektieren. Blue Engineering hat zum Ziel die einzelnen Ingenieur_innen innerhalb von Hochschulen und Betrieben zu vernetzten, so dass sie gemeinsam ihre Verantwortung für eine verantwortliche und demokratische Technikgestaltung übernehmen.

Hierzu gestaltet Blue Engineering Lehr-/Lernprozesse, die die Aktivitäten im wesentlichen auf die Teilnehmenden verlagern, so dass diese die Verantwortung für ein gutes Gelingen eines Seminars/Workshops übernehmen. Zugleich bestimmen sie so dessen zukünftige Entwicklung mit. Insgesamt ergänzen die Teilnehmenden ihr Fachwissen durch Orientierungswissen und Gestaltungskompetenzen, die ihnen helfen ihre Rolle in Bezug auf Technik und Gesellschaft zu kennen und mit anderen gemeinsam auszugestalten.

Basic Idea of Blue Engineering

The aim of the Blue Engineering is to provide an appropriate framework to reflect on technical achievements in general and one's own personal responsibility. However, Blue Engineering is not intended as a mere theoretical discussion, but is about discovering one's liberties in university and at work so that (prospective) engineers may act more according to their social and ecological responsibilities.

Ausschreibung - Tutor_in für das Berliner Blue Engineering Seminar gesucht - Bewerbungsende 05. November

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Studierende aller Studiengänge erhalten im Blue Engineering Seminar der TU Berlin die Möglichkeit gemeinsam über ihren Tellerrand hinaus zuschauen, um Technik und Gesellschaft zu hinterfragen - zu überdenken - anders zu gestalten.

Ziel von Blue Engineering ist es, soziale und ökologische Aspekte des Ingenieurberufs auf interaktive Art und Weise zu thematisieren und Menschen zu ermutigen Technik und Gesellschaft anders zu gestalten. In interdisziplinären Gruppen befassen wir uns methodisch vielfältig mit Themen wie Verantwortung des Ingenieurberufs, Greenwashing, blindes Technikvertrauen, Energiewende, Gender&Diversity, gute Arbeitsbedingungen und betriebliche Organisierung. Wir reflektieren die gesellschaftliche Rolle und Nutzung von Technik ebenso wie die ökonomischen Bedingungen, die für eine sozial und ökologisch verantwortbare Technikentwicklung erforderlich sind.

Hierzu greifen wir auf Bausteine zurück, das sind bestehende Einheiten die den Lehr-/Lernprozess weitestgehend auf die Teilnehmenden verlagern, so dass Du als Moderator_in gefragt bist, die ein didaktisch anspruchsvolles Seminar gestaltet. Mehr hierzu auf unserer Homepage.

Wir suchen derzeit eine_n studentische_n Beschäftigte_n für die Durchführung und Betreuung des Seminars. Zusammen mit zwei Kolleg_innen und einem wissenschaftlichen Mitarbeiter bist Du dafür verantwortlich ein Seminar mit etwa 100 Teilnehmenden so zu gestalten, so dass die Teilnehmenden mit Freude teilnehmen und gute Semesterarbeiten gestalten. Neben der Betreuung und Durchführung des Seminars arbeitest Du bei der Dokumentation und Evaluation des Seminarkonzepts mit. Ferner ist deine Mitarbeit bei Öffentlichkeitsarbeit und Publikationen sowie bei Recherche zu Themen wie Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Technikethik, politische Ökologie etc. erwünscht.

Das Seminar findet im Wintersemester 2017/2018 bereits zum zwölften Mal statt und zwar montags von 10 bis 14 Uhr. In der Zeit davor und danach findet eine wöchentliche Teambesprechung statt.

Sowohl Studierende der Technik- und Ingenieurswissenschaften, als auch der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften sind aufgefordert, sich zu bewerben. Wichtig ist ein Interesse an technischen und gesellschaftlichen Fragestellungen, sowie an der sozialen und ökologischen Verantwortung von Technik.

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Die Stellen ist derzeit bis zum 31. März 2019 befristet. Voraussichtlich wird das Seminar auch in den folgenden Semestern angeboten. Es liegt uns derzeit jedoch noch keine Mittelbewilligung vor. Eine Weiterbeschäftigung wird demnach angestrebt. Bewerbungen bitte ausschließlich per Email an Andre.Baier@tu-berlin.de. Die Bewerbungsfrist ist der 05. November. Das Vorstellungsgespräch wird voraussichtlich am 09. November stattfinden.

Die offizielle Ausschreibung findet sich in der Ausschreibungsdatenbank des Personalrats.

Entwicklung einer Ausstellung zum Thema Verantwortung - erstes Treffen - DI 24. Okt um 16 Uhr an der TU Berlin

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Im Januar 2015 haben wir eine erste eigene Ausstellung in Zusammenarbeit mit der IG Metall realisiert - wir haben dort Kernthemen von Blue Engineering aufgegriffen, wie z.B. Zeitwohlstand, Greenwashing, Mobilität und Rüstungskonversion. Die Ausstellung ist recht schick geworden und kam sehr gut an.

Wir haben nun Lust eine neue Ausstellung auf die Beine zu stellen und möchten sie gerne im Sommersemester 2018 ausstellen und dann im Herbst in der IG Metall. Thema der neuen Ausstellung soll "Verantwortung" sein - Was heißt Verantwortung? Welche Beispiele von Verantwortungsübernahme gibt es und welche Negativbeispiele? Wo stoßen einzelne Ingenieur_innen an ihre Grenzen und muss daher zu einer gesellschaftlichen Verantwortungsübernahme kommen?

Konkrete Fallbeispiele, wie den VW-Dieselskandal gibt es genügend. Sie zeigen auf, dass Ingenieur_innen ethisch fragwürdige Entscheidungen getroffen haben und auch an zentraler Stelle beteiligt waren. Die Ausstellung soll sich jedoch nicht darin erschöpfen Fallbeispiele zu sammeln, sondern sie zeigt Verantwortung und Handlungsoptionen konkret auf und wie Ingenieur_innen sie in ihrem Alltag wahrnehmen können, das fängt auch bereits bei Work-Life Balance, Mobbing, Gute Arbeit und Entlohnung an und erstreckt sich bis hin zu Fragen nach Klimawandel und anderem.

Bis Mai nächsten Jahres wollen wir die Ausstellung schrittweise aufbauen - wenn Du Interesse hast hier mitzuarbeiten, dann komm doch am Dienstag 24. Oktober um 16 Uhr zu uns ins Blue Engineering Büro im Raum W 303 an der TU Berlin - hier wollen wir unser Konzept vorstellen und gemeinsam erste Schritte planen.

kritische Orientierungswoche an der TU Berlin vom 16.–20. Oktober 2017

Alle Infos zur kritischen Orientierungswoche findest Du auf der KriOri-Unterseite und auf Facebook! Wir freuen uns auf dich!

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Blue Engineering Seminar an der TU Berlin - WiSe 2017/2018 - Montags 10 bis 14 Uhr

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Das Blue Engineering Seminar findet wieder an der TU Berlin statt. In den kommenden Wochen werden wir uns auf das dreizehnte Seminar vorbereiten. Aus ganz unterschiedlichen Gründen wird es ein sehr spannendes Semester - was auch an euch liegen wird - denn 100 Studierende haben im Blue Engineering Seminar die Möglichkeit, Technik, Gesellschaft und ihr Studium zu hinterfragen, umzudenken und anders zu gestalten.

Das Blue Engineering Seminar befähigt Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen sich mit einem breiten Themenspektrum aus ökologischer und sozialer Verantwortung kritisch und konstruktiv zu befassen. Gemeinsam mit euch möchten wir die Schnittstellen von Technik und Gesellschaft, sowie den Berufsalltag von Ingenieurinnen und Ingenieuren in den Blick nehmen.

Ihr kommt im Blue Engineering Seminar mit Studierenden verschiedener Studiengänge ins Gespräch. Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften können problemlos teilnehmen, da ein vertieftes Technikverständnis nicht notwendig ist.

Wir benutzen unterschiedliche didaktische Methoden, so dass Ihr jede Sitzung bei der Erarbeitung der jeweiligen Inhalte mitwirkt. Bei uns kommt so gut wie kein Frontalunterricht vor, stattdessen möchten wir euch ermutigen, das jeweilige Thema aktiv kennenzulernen und gemeinsam zu hinterfragen. Somit ist das Blue Engineering Seminar eine hervorragende Veranstaltung für alle, die eine Abwechslung von gängigen Vorlesungen und Übungen wünschen, sowie interdisziplinäres, selbstständiges und kreatives Lernen und Denken schätzen.


Das Seminar für 6 Leistungspunkte findet ab Montag, 16. Oktober 2017 von 10.00 bis 14.00 Uhr im H 3006 statt.

Weitere Informationen zum Seminar an der TU Berlin und eine Kalenderübersicht.

First Set of English Building Blocks are Online

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Max Frisch, a swiss playwright and novelist, continuously wrote in his diary sets of 25 questions on various topics such as: property, love, death, friendship…

On June 29th 1987, he was awarded the honorary doctorate at the Technical University of Berlin. Instead of holding a long and boring “Thank You Speech”, Max Frisch posed 25 questions that highlight the relationship among technology, society and nature.

“Can you imagine a society where scientists are responsible for crimes made possible because of their invention, i.e. a theocracy?” - extract from the “25 questions” by Max Frisch.

This set of question is the basis of the first building block that was created through the Blue Engineering Group in 2011 - it is called “25 Questions”. It’s purpose is to encourage students to ask and discuss questions about technology, nature and society. It also helps them realize the importance in asking questions instead of looking for direct answers. A building block is a short teaching learning unit, that transfers responsibility onto the participant and leaves the teacher as a facilitator. It, actually, is the main learning method in the Blue Engineering course. The building blocks are originally developed in german, but they are currently in the process of being translated to english.

The “25 questions” building block and questionnaire are now officially available in english! Use the following links to take a look at them:

More translated building blocks (listed below) will be available in the coming weeks, so keep checking the Blue Engineering website for updates:

Rückblick: Let's talk trash!

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Am 18. Juli 2017 fand die Veranstaltung Let's talk trash! – Müll? Abfall? Wertstoff? statt. Im blau beleuchteten Raum H3006 diskutierten wir über unseren Umgang mit Müll, Müllverbrennungsanlagen und überlegten, wie eine Welt ohne Müll möglich wäre. Vielen Dank an Leona Pranatio von Cradle to Cradle - Wiege zur Wiege e.V. und Jens Peitan von der BSR, die die Veranstaltung mit ihren kurzen Vorträgen bereicherten. Es war ein schöner Semesterabschluss mit gerettetem Essen, kühlen Getränken und tollen, diskussionsfreudigen Gästen!

Let's talk trash! Kann das weg oder ist das Wertstoff?

Blauer Salon

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Was ist das, was übrig bleibt? Müll? Abfall? Wertstoff? – schon die Bezeichnung verrät viel über unseren Zugang und Umgang: vom Müllschacht des 60er-Jahre Hochauses – "aus dem Auge, aus der Nase, aus dem Sinn!" – bis zur Recycling-Idylle auf dem Wertstoffhof einer deutschen Kleinstadt – "jedes Stöffchen in sein eigen' Töpfchen".

Wie gehen andere Gesellschaften mit Entsorgung um? Welche Auswirkungen hat unser persönliches Verhalten, lässt sich unser aktueller Umgang auf Dauer aufrechterhalten und welche Utopie sehnen wir herbei? Kann es eine Zeit ohne Müll geben? Gäste von BSR und Cradle-to-Cradle e.V. stellen uns ihren Zugang zum Thema vor und regen zur Diskussion und Reflexion an.

Wir freuen uns auf Dich, am Dienstag, 18. Juli um 18:30 im Hauptgebäude der TU Berlin, Raum H3006. Für eine Kleinigkeit zu Essen und Getränke ist gesorgt.

Der Blaue Salon ist die Diskussionsveranstaltungsreihe der Blue Engineering Projektwerkstatt. Wir schaffen einen Rahmen für neue Einblicke und unverbissene Diskussionen über Themen der Nachhaltigkeit. An der Uni, außerhalb von Lehrveranstaltungen und offen für Alle!

...weitere aktuelle Hinweise

Lesenswertes und Sehenswertes von anderen

Crashkurs Rohstoffpolitik 2017 - 16. und 17. Juni in Berlin

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Als wichtige Industrienation zählt Deutschland zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Metallrohstoffe, viele Industriemineralien sowie Energierohstoffe werden in großem Umfang aus dem Ausland, oftmals auch aus Entwicklungsländern eingeführt. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU in ihrer Rohstoffpolitik um Rahmenbedingungen für „eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“, u.a. durch die außenpolitische und außenwirtschaftliche Flankierung des Rohstoffgeschäftes privater Unternehmen. Sie drängt auf offene Märkte und freien Handel mit Rohstoffen. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Dieser Crashkurs für politische MultiplikatorInnen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure ebenso beleuchtet wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern und alternative Abbaukonzepte. Schwerpunkt des diesjährigen Kurses liegt auf den Instrumenten der Rohstoffstrategie der Bundesregierung sowie der Lobbyarbeit der Industrie.

Bewerbung und Anmeldung

Der Crashkurs richtet sich gezielt an MitarbeiterInnen, Mitglieder und Aktive aus politischen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine kurze Bewerbung mit Angaben. Bitte bis zum 14. Mai an Kaspar.Roettgers@power-shift.de senden. Endgültige Teilnahmebestätigungen werden dann möglichst zeitnah zugesandt!

https://power-shift.de/crashkurs-rohstoffpolitik-2017/

Sozial-ökologische Transformationsperspektiven aus internationalistischer Sicht - Workshop 11. bis 13. November 2016

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Der Glaube an die Idee, dass sich durch eine “Revolution”, gedacht als zeitlich begrenztes Ereignis, gesellschaftliche Verhältnisse grundlegend verändern lassen, ist heute selbst in der radikalen Linken in Deutschland und anderswo nicht mehr so weit verbreitet wie vor einigen Jahrzehnten.

In den letzten Jahren hat demgegenüber das Konzept einer Transformation, also eines allmählichen Prozesses weitreichender gesellschaftlicher Veränderung, mehr Aufmerksamkeit erhalten. Aber wie kann eine solche Transformation aus sozial-ökologischer Perspektive und in globalem Maßstab aussehen? Welche verschiedenen Konzepte gibt es dafür in verschiedenen politischen Zusammenhängen und der Wissenschaft? Wer sind die relevanten Akteure? Wie können Transformationsprozesse eingeleitet werden und was können “wir” dazu beitragen?

Dieses Seminar widmet sich Ideen von sozial-ökologischer Transformation in einer globalen, internationalistischen Perspektive. Auf Grundlage von Inputs und gemeinsamer Text-Lektüre wollen wir besser verstehen, wie radikaler gesellschaftlicher Wandel gedacht werden kann und welches mögliche Schritte auf dem Weg dorthin sind.

Weitere Informationen auf der Webseite der BUKO Internationalismus:

http://www.buko.info/aktuelles/artikel/news/transformationsperspektiven-aus-internationalistischer-sicht-1/

Arbeitszeit und Lebenszeit in der digitalen Optimierungsgesellschaft - Es ist Zeit darüber zu reden - donnerstags um 18 Uhr - Ringvorlesung an der TU Berlin

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Technische Universität Berlin veranstalten in diesem Wintersemester eine gemeinsame Ringvorlesung. Experten aus Gewerkschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren in der Reihe unter anderem darüber, welche Rolle Zeit für ein "gutes Leben" spielt, wie Arbeitszeit und soziale Gerechtigkeit zusammenhängen und wie eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen ist. Bei der Vorlesungsreihe an der TU Berlin sprechen neben anderen der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann, Bundesarbeitministerin Andrea Nahles, die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Funken (TUB), der Experte für Nachhaltige Lebensführung Prof. Dr. Ulf Schrader (TUB), der Zeitexperte Prof. Dr. Ulrich Mückenberger (Universität Hamburg) und Studierende der TUB.

Die Ringvorlesung hat die Arbeits- und Lebenszeit zum Thema, drei Entwicklungen sind dabei von besonderer Bedeutung

  • Technische Entwicklungen zur Smart Economy verursachen eine größere Unabhängigkeit von Arbeitsorten, d.h. die Grenzen zwischen Arbeitsplatz und Zuhause verschwimmen zunehmend. Arbeit wird „anytime and anywhere“ möglich. Vieles kann am Computer zuhause ebenso erledigt werden, wie im Büro. Gleichzeitig übernehmen wir als Kunden und Verbraucher immer mehr Tätigkeiten selber (Prosument, Schattenarbeit), die früher von professionellen Dienstleistern erbracht wurden.
  • Die „neoliberale“ Arbeitskultur verlangt den Beschäftigten unter den Bedingungen der Digitalisierung zeitliche Flexibilität ab und setzt sie in der verfügbaren Arbeitszeit unter Druck. Einerseits werden gewöhnliche Arbeitszeitmuster „aus den Angeln“ gehoben, andererseits eröffnet der Einsatz digitaler Technologien neue Wege in selbstbestimmtes Arbeiten und Zeitsouveränität.
  • Aufgrund veränderter Ansprüche insbesondere junger ArbeitnehmerInnen an „Gute Arbeit“, nachhaltige Lebensstile und neue Familienmodelle werden traditionelle Rollenverteilungs-, Konsum- und Freizeitmuster immer mehr in Frage gestellt. Eine dynamische und egalitäre Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer relevanter für eine moderne Arbeitszeitpolitik.

Weiter Informationen auf den Webseiten der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt:

http://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/wissenschaft_arbeitswelt_koop/tagungen_und_veranstaltungen/gemeinsame_ringvorlesung_von_dgb_und_tu_berlin_im_ws_201617/

Radvolksentscheid in Berlin - ab Mai werden Unterschriften gesammelt

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Radfahren ist gesund, schont das Klima, braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch Abgase. Außerdem macht es einfach Spaß, mit dem Fahrrad von A nach B zu kommen. Viel mehr Berlinerinnen und Berliner würden Rad fahren, wenn sie sich sicher fühlten. Dafür brauchen wir eine bessere Radinfrastruktur und eine anständige Verkehrsmoral.

Es passiert schon etwas, doch – gemessen am steigenden Radverkehr – noch viel zu wenig. Bisher vermissen wir den politischen Willen, sich für eine kinder- und seniorengerechte Radinfrastruktur einzusetzen, für mehr Sicherheit im Verkehr, für Klimaschutz und ein lebenswerteres Berlin. Der Volksentscheid hilft, einen Richtungswechsel einzuläuten. Diese zehn Ziele wurden in das Berliner Radverkehrsgesetz (BerRG) geschrieben, für das ab Mai 2016 Unterschriften gesammelt werden, um zur kommenden Bundestagswahl einen Volksentscheid hierüber zu haben.

11 einfache Schritte zu mehr Wirtschaftsdemokratie

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Das großartige Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss haben 1979 10 einfache Schritte an einer Hauswand aufgelistet zur Frage How to work better?. Mit diesen 10 kann man gut und gerne übereinstimmen - der anschließend ergänzte 11 Punkt ist aber mindestens genauso zentral, wie die anderen 10.

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