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Baukasten:Speed-Dating Recycling: Unterschied zwischen den Versionen

(Literaturhinweise und Quellen.)
(Speed-Dating Recycling)
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Version vom 3. April 2019, 12:20 Uhr


Speed-Dating Recycling

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Wie der Name schon verrät, muss bei diesem Baustein alles schnell laufen. Den Studierenden wird anhand von vier Stationen das Thema Recycling auf eine andere Art nähergebracht. Dabei beziehen wir uns auf folgende Produktgruppen: Glas, Metall und Papier. Nach dem Prinzip des Speed-Datings werden sich die Studierenden an jeder Station informieren und sie somit kennen lernen. Die vier Stationen sind die Produktion, Nutzung, das Recycling und die Rohstoffgewinnung. Sie stellen einen Kreislauf dar und werden von jedem Studierenden durchlaufen, sodass sich jede/r am Ende einen Überblick verschaffen und über das Thema nachdenken kann. An jeder Station (mit Ausnahme der Recycling-Station) haben die Studierenden die Möglichkeit, Punkte zu sammeln. Diese Punkte werden in Form von kleinen Süßigkeiten vergeben. An den vier Stationen werden verschiedene Dinge verlangt. Bei einem Memory-Spiel müssen sich die Teilnehmenden konzentrieren. Beim „Auge um Auge, Zahn um Zahn“-Spiel sollen die Teilnehmenden aufgeweckt werden und Aufregung verspüren. An einer weiteren Station ist zur Entwicklung von Werkzeuges Kreativität gefragt und beim Ansehen eines kurzen Films sollen die Teilnehmenden beim Lernen entspannen können.

Titel
Speed-Dating Recycling
Thema
In einem dynamischen Wechsel zwischen vier Stationen die den Lebenszyklus von Produkten abbilden, sollen Teilnehmende für Recycling in diesen Produktlebensabschnitten sensibilisiert werden.
Typ
Spiel
Schlagwörter
Recycling, Spiel, Dynamik
Lernziele
Es soll spielerisch Bewusstsein für das Thema Recycling geschaffen werden.
Kompetenzen
Es wird Bewusstsein für Recycling in den verschiedenen Produktlebensabschnitten geschaffen. Es sind sowohl kompetitive als auch gruppenfördernde Elemente enthalten. Bereits im Seminar Gelerntes soll übertragen und angewandt werden (Selbstständige Werkzeugentwicklung).
Lernformen
Kreativ, faktenorientiert
Methoden
Kurze Beschreibung der verwendenten Lehr-/Lernmethoden.
Gruppengröße
Maximal sollten pro Station 5 Personen teilnehmen. Das führt zu einer Gesamtteilnehmeranzahl von maximal 24 Personen + die den Baustein leitende Gruppe mit 5 Mitgliedern.
Dauer
60 Minuten
Material und Räume
Namensschilder für Frau/Herr Glaser, Nutzer, MÜLLer, Bauer Tischkärtchen nummeriert 1- 4 4 Schälchen, die mit Schokosteinen gefüllt und auf den Tischen der vier Stationen sind 4 Pfeile (aus Kreppband) auf dem Boden, die den Kreislauf verbildlichen Schokolade o.ä. für die Vergabe der Punkte 1 Gong, um den Platzwechsel zu signalisieren Ca. 30 Tütchen (aus Schmierpapier) für jeden Teilnehmer, um die Schokosteinchen einzusammeln Die Tütchen werden von 1 bis 4 nummeriert und dienen somit der Gruppeneinteilung zu Beginn
Qualität
-
Semester
Sommersemester 2017


Vorbereitung

Vorbereitung für die Moderation

An die Tafel werden die Nummern der vier Stationen nach ihrem Standort geschrieben. Sobald die Teilnehmenden eingetroffen sind, werden ihnen die von 1 bis 4 nummerierten Tütchen verteilt und sie werden gebeten, sich der Nummer entsprechend an ihre Stationen zu begeben.

Nun kann der Moderator mit der Bausteindurchführung beginnen.

Materialien

  • Namensschilder für Frau/Herr Glaser, Nutzer, MÜLLer, Bauer
  • Tischkärtchen nummeriert 1 - 4
  • 4 Schälchen, die mit Süßigkeiten gefüllt und auf den Tischen der vier Stationen sind
  • 4 Pfeile (aus Kreppband) auf dem Boden, die den Kreislauf verbildlichen
  • Schokolade o.ä. für die Vergabe der Punkte
  • 1 Gong, um den Platzwechsel zu signalisieren
  • Ca. 30 Tütchen (aus Schmierpapier) für jeden Teilnehmer, um die Süßigkeiten einzusammeln (Die Tütchen werden von 1 bis 4 nummeriert und dienen somit der Gruppeneinteilung zu Beginn)

Raum

In der Mitte des Raumes müssen Stühle für den Abschlussstuhlkreis (bei Platzmangel in die Mitte) hingestellt, wenn nicht sogar schon platziert werden. Anschließend muss in jeder der vier Ecken des Raumes eine Station mit den jeweils benötigten Materialen aufgebaut werden (inklusive Tischkarten mit Nummern). Hierfür wird in jede Ecke ein Tisch platziert. Die Materialien für die Stationen können dann auf die jeweiligen Tische gelegt und bei Bedarf aufgebaut werden. An jeden Tisch sollten ausreichend Stühle gestellt werden (mindestens 4). Für die Station „Nutzen“ werden keine Stühle benötigt, da die Teilnehmenden stehen. Auf jedem Tisch muss ein Schälchen samt Süßigkeiten stehen. Die vier Pfeile müssen zwischen den Stationen auf den Boden geklebt werden.

Ablaufplan.

00. - 03. Minute - Begrüßung, Einleitung und Gruppeneinteilung

Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden, erläutert das Prinzip des Speed-Dating Recycling. Anschließend erfolgt die Verteilung der nummerierten Tütchen an die Teilnehmenden, welche sich dann der Nummer entsprechend auf die Stationen aufteilen.

03. - 48. Minute - Durchlaufen der 4 Stationen

Die vier Stationen:

Memory – Produktion- Frau/Herr Glaser
Diese Station bedarf Konzentration, behandelt das Thema der Produktion und wird von Frau/ Herrn Glaser betreut. Das Spiel besteht aus 15 Kartenpaaren. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele dieser Kartenpaare zu gewinnen. Dazu werden alle Kärtchen gemischt und verdeckt (mit der Rückseite nach oben) auf einem Tisch verteilt. Jede/r Mitspieler/in darf nun reihum zwei Kärtchen aufdecken. Passen die aufgedeckten Karten nicht zusammen, werden die Karten an derselben Stelle belassen und wieder umgedreht. Werden allerdings zwei Karten aufgedeckt, die zusammenpassen hat der/die Spieler/in die Karten gewonnen und darf sie damit behalten. Abweichend von dem bekannten Memory-Spiel darf derjenige/diejenige, der/die ein Pärchen aufgedeckt hat nicht erneut zum Zug kommen. Der/die nächste Spieler/in ist dran. Das Spiel ist beendet, wenn entweder alle Kartenpaare gefunden worden sind oder die 10 Minuten abgelaufen sind. Sieger/in ist jene/r Spieler/in, der/die die meisten Karten gesammelt hat.

Punktesystem: siehe unten

Benötigtes Material:

  • 15 Kartenpärchen


Auge um Auge, Zahn um Zahn – Nutzung – Frau/ Herr Nutzer
Diese Station sorgt für Aufregung, behandelt das Thema der Nutzung und wird von Frau/ Herrn Nutzer betreut. Das Spiel besteht aus 30 Fragen. Ziel des Spiels ist es, möglichst viele und als erste/r diese Fragen richtig zu beantworten. Der/ die Beauftragte stellt immer eine Frage, auf die die Teilnehmenden schnell antworten müssen.

Es gibt drei Fragearten:

  • Schätzfragen
  • Wahr-/Falsch-Fragen
  • Multiple Choice Fragen


Je nach Anzahl der Teilnehmenden treten sie unterschiedlich gegeneinander an. Bei einer Teilnehmerzahl von 3 oder weniger Personen treten alle gleichzeitig gegeneinander an. Bei mehr als drei Teilnehmenden werden zwei Schlangen gebildet, wobei die vorderen Teilnehmer gegeneinander antreten. Nach jeder Frage müssen sich die Teilnehmenden wieder hinten anstellen. Bei den Wahr-/Falsch-Fragen und den Multiple Choice Fragen darf derjenige antworten, der zuerst eine Antwort rein ruft. Hierfür muss der Moderator die Frage nicht zu Ende gelesen haben. Wer die Antwort vorher weiß darf dazwischen rufen. Derjenige, der die Frage richtig beantwortet erhält die Fragekarte und somit einen Punkt. Falls keiner der antretenden die Antwort weiß, dürfen sie „passen“ und die nächste Frage wird (nach Auflösung der ersten Frage) gestellt. Falls derjenige, der sich zuerst gemeldet hat, eine falsche Antwort gibt, erhält sein Gegner die Möglichkeit zu antworten. Weiß er die Antwort erhält er den Punkt, weiß er die Antwort auch nicht, wird die Lösung bekannt gegeben und die nächsten Spieler sind dran. Nur bei den Schätzfragen geben beide Spieler eine Antwort und derjenige, der näher an der Antwort ist, erhält den Punkt. Das Spiel ist beendet, wenn entweder alle Fragen beantwortet worden sind oder die 10 Minuten abgelaufen sind. Sieger ist jener Spieler, der die meisten Karten gesammelt hat.

Punktesystem: siehe unten

Benötigtes Material:

  • 30 Fragen auf Karteikarten



Werkzeug erstellen – Recycling am Ende des Lebenszyklus' – Frau/ Herr Müller
In dieser Station ist Kreativität gefragt. Hier wird das Thema Recycling am Ende des Lebenszyklus' behandelt. Die Station wird von Frau/ Herr Müller betreut. Den Teilnehmenden wird Informationsmaterial (ein kleiner Wissensspeicher) passend zum Thema der Station vorgelegt. Einige wichtige Schlagwörter werden auf dem Infomaterial markiert sein. Die Teilnehmer/-innen haben 5 Minuten Zeit um sich das Wissens-Input anzuschauen und grob zu überfliegen. Anschließend haben sie 3 Minuten Zeit, um sich ein Werkzeug auszudenken. Auf dem Tisch wird zur Orientierung ein Werkzeug liegen, welches jedem aus den vorherigen Sitzungen bekannt ist. So können sich die Teilnehmer/-innen an die Struktur und Form der Werkzeuge erinnern. Auch die/ den Beauftragten können sie im Notfall um Hilfe für Ideen bitten. Anschließend haben sie zwei Minuten Zeit, um ihre Ideen niederzuschreiben.

Punktesystem: Kreativität kann unseres Erachtens nicht bewertet werden, daher keine Punkte ABER Anmerkung: Möglichkeit der Integration des Werkzeuges in den Werkzeugkasten des Blue Engineering Seminars

Benötigtes Material:

  • Informationsmaterial (markiert, siehe Anhang)
  • Stifte
  • Papier A3 (4 Stück, siehe Anhang)
  • Beispielwerkzeug


Filmchen – Rohstoffgewinnung - Frau/ Herr Bauer
An dieser Station können die Teilnehmenden erst einmal entspannen. Hier wird das Thema Rohstoffgewinnung behandelt. Die Station wird von Frau/ Herr Bauer betreut. Den Teilnehmenden wird ein Kurzfilm gezeigt. Diesen Film sollen sie aufmerksam schauen. Nach Ende des Films müssen sie die ihnen vorliegenden Fragebögen zum Film ausfüllen. Kurz vor Ablauf der Zeit, können sie die Musterlösungen aufdecken und ihre richtig beantworteten Fragen SELBER zusammenzählen.

Punktesystem: siehe unten

Benötigtes Material:

  • Laptop mit einem Film (ca. 5 Min, siehe Anhang)
  • Fragebögen mit der Musterlösung auf Rückseite (Exemplare je nach Teilnehmerzahl ausdrucken, siehe Anhang)
  • Stifte

48. Minute - 60. Minute - Werkzeugbesprechung und Abschlussdiskussion.

Im Anschluss an die Dating-Runden übernimmt der/die Moderator/in. Jede/r zählt seine Süßigkeiten zusammen. Der/die Moderator/in ermittelt („Wer hat mehr als xx Süßigkeiten?“) den/die Gewinner/in und gibt ihn/sie bekannt. Der/die Gewinner/in wird anschließend kurz gekürt. Dann werden alle Teilnehmer in den Stuhlkreis gebeten und es wird über die entwickelten Werkzeuge diskutiert. Die Werkzeuge eignen sich bestens als Überleitung zur anschließenden Gruppendiskussion. Der/die Diskussionsleiter/in hält die Diskussion durch einige ausgewählte Fragen am Leben (Beispiele: „Gesellschaftlicher Aspekt: Wie kann man an das Thema noch rangehen? Durch Verzicht? Sagt euch das Thema Suffizienz etwas? Was haltet ihr von der Einführung einer Müllsteuer? Wären wir theoretisch in der Lage, alle Produkte, die wir verwenden zu recyceln?). Ziel soll es sein, das Wissen aus den Stationen mit dem eigenen Leben und Strategien zur Umsetzung eigener Verantwortung zu verknüpfen.

Hinweise und Anmerkungen.

Punktesystem

Das Punktesystem ist für alle Stationen (die Recyclingstation mit der Werkzeugentwicklung wird nicht bewertet) gleich:

An jeder Station werden die Plätze 1. bis 5. vergeben.

  1. Platz: 5 Süßigkeiten
  2. Platz: 4 Süßigkeiten
  3. Platz: 3 Süßigkeiten
  4. Platz: 2 Süßigkeiten
  5. Platz: 1 Süßigkeit

Dabei erhält der erste Platz 5 Schokosteinchen, der zweite 4 Schokosteinchen usw. Haben mehrere Teilnehmende dieselbe Punktzahl erreicht, so bekommen sie dieselbe Anzahl an Süßigkeiten. Wer die meisten Süßigkeiten gesammelt hat gewinnt am Ende.

Materialien zur Durchführung.

Rohstoffstation

  • Laptop mit einem Film (ca. 5 Min, siehe Anhang)
  • Fragebögen mit der Musterlösung auf Rückseite (Exemplare je nach Teilnehmerzahl ausdrucken, siehe Anhang)
  • Stifte

Produktionsstation

  • 15 Kartenpärchen

Nutzungsstation

  • 30 Fragen auf Karteikarten

Recyclingstation

  • Informationsmaterial (markiert)
  • Stifte
  • Papier A3 (4 Stück, siehe Anhang)
  • Beispielwerkzeug

Alle Materialen finden sich in der TUB-Cloud oder im Blue Engineering Büro wieder.

Literaturhinweise und Quellen.

Nutzungsstation

Rohstoffstation

Recyclingstation

Produktionsstation