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unser Grundgedanke und Ziel

Die interdisziplinär ausgerichtete Blue Engineering-Initiative bietet (angehenden) Ingenieur_innen einen Blick über den Tellerrand und eine (inter-)aktive Auseinandersetzung mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung. Sie erhalten so Gelegenheit sich ihrer eigenen Werte bewusst zu werden und diese mit anderen zu reflektieren. Blue Engineering hat zum Ziel die einzelnen Ingenieur_innen innerhalb von Hochschulen und Betrieben zu vernetzten, so dass sie gemeinsam ihre Verantwortung für eine verantwortliche und demokratische Technikgestaltung übernehmen.

Hierzu gestaltet Blue Engineering Lehr-/Lernprozesse, die die Aktivitäten im wesentlichen auf die Teilnehmenden verlagern, so dass diese die Verantwortung für ein gutes Gelingen eines Seminars/Workshops übernehmen. Zugleich bestimmen sie so dessen zukünftige Entwicklung mit. Insgesamt ergänzen die Teilnehmenden ihr Fachwissen durch Orientierungswissen und Gestaltungskompetenzen, die ihnen helfen ihre Rolle in Bezug auf Technik und Gesellschaft zu kennen und mit anderen gemeinsam auszugestalten.

Basic Idea of Blue Engineering

The aim of the Blue Engineering is to provide an appropriate framework to reflect on technical achievements in general and one's own personal responsibility. However, Blue Engineering is not intended as a mere theoretical discussion, but is about discovering one's liberties in university and at work so that (prospective) engineers may act more according to their social and ecological responsibilities.

Digital Starter Kit - Teaching/Learning Units on Social and Environmental Responsibility - 27 January - 14:00-15:30 CET - Video Conference

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Interactive university teaching that gives students the chance to engage with their social and environmental responsibilities is possible and readily implementable at universities - even digitally.

Through the interdisciplinary Blue Engineering Course, students complement their disciplinary knowledge with an orientation knowledge and acquire competencies of an education for sustainable development. This will help them to know their role within society, encourages them to shape it together with others and to engage for a social-ecological transformation.

In its digital implementation, the Blue Engineering Course has saved the Corona semester for many students, because here, despite being taught through videoconferencing, they meet with other students in small and large groups, reflect on their values, discuss with each other, analyze the existing societal relation and create new one.

The Blue Engineering Course was developed at TU Berlin and has been anchored in the regular teaching there since 2011. Despite the engineering reference in the name, the course has a decidedly interdisciplinary character, so that students from all other disciplines can participate.

All elements of the course concept are easy to use, transferable, scalable and freely accessible on our website which contains over 100 teaching/learning units. Therefore, the course is already offered at nine universities as a compulsory/elective course in Germany crediting around 5 ECTS points.

Now for the first time, we provide a version of our starter kit in English. It will contain 20 teaching/learning units which can be used independently or can be combined to a full course.

We cordially invite you to our interactive workshop:

Blue Engineering - Engineers with social and ecological responsibility

Digital Starter Kit - Release

27 January 2021 - Wednesday

14.00 - 15.30 CET

Agenda

1) Teaching Responsibility in Engineering - Dean of Studies Prof. Dr.-Ing. Henning Meyer, Faculty V Transportation and Machine Systems, TU Berlin.

2) General Course Concept - Blue Engineering

3) Digital Starter Kit - first hand experience of interactive teaching/learning unit

5) Implementation and Evaluation of the Blue Engineering Course at nine universities

6) Transferability and Implementation at Other Universities -Discussion

Participation is free of charge. For better planning, please register by January 25 2021. Of course, you can also participate spontaneously. Registration by email to: english@blue-engineering.org

The access link for the video conference via Zoom will be sent by email and published on this website one day before.

Further information about Blue Engineering, as well as the already existing starter kit for analog face-to-face teaching is available on our website: www.blue-engineering.org/wiki/english

Universität Stuttgart - Blue Engineering als Schlüsselqualifikationen

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An der Universität Stuttgart wird im Wintersemester 2020/ 21 das Blue Engineering Seminar im Rahmen der fächerübergreifenden Schlüsselqualifikationen für Bachelor- und Masterstudierende angeboten. Das Seminar findet in einer wöchentlichen Präsenzphase von 90 Minuten statt und wird aufgrund der momentanen Lage online angeboten.

In den ersten Seminareinheiten wurde den Teilnehmenden vermittelt, was ein Baustein im Sinne des BE-Seminars ist, wie dieser aufgebaut werden soll und welche Qualitätsmerkmale/ Standards er im Idealfall aufweisen sollte. Im weiteren Verlauf des Seminars lag der inhaltliche Fokus auf den Wechselverhältnissen von Technik, Natur, Individuum, Gesellschaft und Demokratie sowie die Positionierung und Reflexion der Studierenden zu eben diesen Spannungsfeldern.

Der Austausch und die Vernetzung zwischen den Studierenden war uns aufgrund der momentanen Lage ein wichtiges Anliegen um dem Fehlen sozialer Kontakte und Gespräche, wenn auch nur minimal, entgegenwirken zu können.

Das Ziel war es einen Rahmen zur Verfügung zu stellen, in dem die Studierenden sich mit persönlichen, moralischen und ethischen Fragen bezüglich ihres Studiums und der daraus einhergehenden Verantwortung, beschäftigen können.

Die Teilnehmenden entwickelten in Kleingruppen von zwei bis maximal drei Personen einen eigenen Baustein (Lehreinheit) zu einer selbst ausgewählten Fragestellung und führten diesen nach einer drei wöchigen Bausteinarbeitsphase im Seminar durch. Der perspektiv Wechsel in die Rolle des Lehrenden durch die Übernahme von Verantwortung für eine eigene Lehr-/ Lerneinheit ermöglicht den Studierenden eine gestaltende Erfahrung im Laufe ihres Studiums zu erleben.

Kontakt - uni-stuttgart@blue-engineering.org

HAW Hamburg - Arbeitsgruppe und Seminar - Herzlich Willkommen!

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Blue Engineering Arbeitsgruppe

Die von Studierenden initiierte Blue Engineering AG der HAW Hamburg hat sich Anfang des Wintersemesters 2019, mit dem Ziel, gegründet das Blue Engineering Seminar an der HAW zu initiieren und durchzuführen. Seit dem Sommersemester 2020 bieten wir nun das Seminar an der HAW an. Als AG setzen wir uns auch weiterhin mit den bestehenden Inhalten der Blue Engineering Bausteine auseinander und arbeitet daran das Seminar als Ganzes weiterzuentwickeln und die Umsetzung an der HAW zu verbessern.

HAW - Hamburg - Blue Engineering Seminar

Das Blue Engineering Seminar an der HAW Hamburg besteht größtenteils aus Workshops die von Studierenden für Studierende durchgeführt werden. Die Workshops bieten den Teilnehmer*innen einen Blick über den Tellerrand und eine (inter-)aktive Auseinandersetzung mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung. Inhalte sind unter anderem, sich mit ökologischer Nachhaltigkeit, Gesellschaftspolitischen Themen und sozialen Fragen in Verbindung mit Technik und den Ingenieurswissenschaften zu Beschäftigen und diese im Studium stärker zu thematisieren.

Das Blue Engineering Seminar wird n allen Studiengängen als Wahlpflichtkurs angeboten, so dass hier Studierende aus ganz unterschiedlichen Studiengängen zusammenkommen, was ein sehr interdisziplinäres Lernen erlaubt und damit auch einen Austausch über die Fächergrenzen hinweg.

Wintersemester 2020/2021

Das Seminar findet immer Dienstags von 16-19 Uhr über MS Teams statt.

Kontakt - haw-hamburg@blue-engineering.org

Soziale und ökologische Verantwortung Lehren und Lernen - Blue Engineering digital - Starter Kit Workshop 25. Nov 14.00 Uhr

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Interaktive Hochschullehre, die Studierenden die Chance gibt, sich mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung auseinanderzusetzen, möglich ist - auch digital und auch mit vielen Teilnehmenden.

Bei uns an der TU Berlin ist unser digitales Blue Engineering Seminar mit 140 Teilnehmenden erfolgreich ins Semester gestartet. Auch an sechs weiteren Hochschulen zeigen wir mit jeweils mit weit über 20 Teilnehmenden, dass Studierende ihre eigene Hochschullehre gestalten können und das auch noch als 5 bis 6 Leistungspunkte Wahlpflichtseminar - und wir freuen uns, wenn noch weitere Standorte hinzukommen. Wie du selbst ein Blue Engineering Seminar an deiner Uni starten kannst, zeigen wir bei unserem

Das Blue Engineering Seminar wurde an der TU Berlin entwickelt und ist dort seit 2011 in der Regellehre verankert. Alle Elemente des Seminarkonzepts sind einfach nutzbar, übertragbar, skalierbar und frei zugänglich. Daher wird das Seminar bereits an sieben Hochschulen/Universitäten im Wahlpflichtbereich von mehreren Studiengängen angeboten.

Die Seminare werden hauptsächlich von Studierenden gestaltet und diese kooperieren stark miteinander, so dass Du/Ihr eine breite Unterstützung erhaltet, wenn es ein Blue Engineering Seminar bei dir/euch an der Hochschule geben soll. Trotz des Ingenieurbezugs im Namen, hat das Seminar einen dezidiert interdisziplinären Charakter, so dass Studierende aller Disziplinen teilnehmen können.

Wir laden euch herzlich zum digitalen Starter Kit Workshop am Mittwoch, 25. November, von 14.00 - 15.30 Uhr mit folgenden Inhalten ein:

Blue Engineering Starter Kit Workshop

  • Begrüßung
  • Warum Blue Engineering?
  • allgemeines Seminarkonzept - Blue Engineering - Ingenieur_innen mit sozialer und ökologischer Verantwortung
  • digitales Starter Kit - Ausprobieren einzelner Elemente
  • Umsetzung des Seminars an verschiedenen Hochschulen
  • Diskussion - Übertragbarkeit und Umsetzung an anderen Hochschulen

Mittwoch, 25. November, von 14.00 - 15.30 Uhr

Der Workshop findet per Zoom statt. Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung per Email an seminar@blue-engineering.org - Selbstverständlich könnt ihr aber auch spontan teilnehmen.

Kurzbericht Am Workshop haben 20 Personen von 13 verschiedenen Hochschulen/Universitäten teilgenommen. In der abschließenden Diskussion ging es vor allem um die praktische Umsetzung und Etablierung eines Blue Engineering Seminars. Wir sind nun guter Hoffnung und Dinge, dass es hoffentlich bald weitere Standorte geben wird.

Offen für alle Studierenden - aller Hochschulen - Digitaler Blue Engineering Kurs - angeboten von der TU Berlin - ab 03. November - dienstags - 10 Uhr

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interaktive Hochschullehre, die Studierenden die Chance gibt, sich mit ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung auseinanderzusetzen, ist möglich und ohne weiteres an Hochschulen umsetzbar - auch digital.

Durch das interdisziplinäre Blue Engineering Seminar ergänzt ihr als Studierende euer Fachwissen durch ein Orientierungswissen und erwerbt Kompetenzen, die euch helfen eure Rolle in Bezug auf Technik und Gesellschaft zu kennen und mit anderen gemeinsam auszugestalten.

Egal was Du studierst und wo Du studiert - Du bist herzlich zum 6 ECTS Punkte Seminar eingeladen, denn trotz des Ingenieurbezugs im Namen, hat das Seminar einen dezidiert interdisziplinären Charakter, so dass Studierende aller Disziplinen teilnehmen können - und da es digital angeboten wird, sind Studierende aller Hochschulen eingeladen. Mit erfolgreichem Abschluss erhaltet ihr einen Leistungsschein von der TU Berlin, den ihr vielleicht in einem Wahlpflichtbereich eures Studiums oder im freien Wahlbereich einbringen könnt - klärt dies mit eurem Prüfungsausschuss.

Im Seminar benutzen wir unterschiedliche didaktische Methoden, so dass die Teilnehmenden sich die verschiedenen Inhalte im wesentlichen gemeinsam erarbeiten. Bei uns kommt daher so gut wie kein Frontalunterricht vor, stattdessen möchten wir euch ermutigen, das jeweilige Thema nicht nur aktiv kennenzulernen und gemeinsam zu hinterfragen - sondern insbesondere auch eure eigenen Themen einzubringen und so das gesamte Seminar mitzugestalten. Das Blue Engineering Seminar ist damit eine Abwechslung da interdisziplinäres, selbstständiges und kreatives Lernen und Denken an erster Stelle steht.

Was? - innovatives Seminar zur ökologischen und sozialen Verantwortung mit 6 ECTS

Wer? - Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure, die über den Tellerrand hinaus schauen wollen. Studierende der Planungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften mit einem Interesse an Technik, Gesellschaft und Verantwortung können problemlos teilnehmen, da tiefgehende technische Kenntnisse nicht notwendig sind. Es gibt keine Kapazitätsbeschränkungen.

Wie? - interessant, kreativ, interdisziplinär, manchmal hitzig aber immer in guter Arbeitsatmosphäre. Auch in unserem online Format gibts von uns kein Frontalunterricht, sondern ein methodisch und thematisch vielfältiges Seminar, das von eurer Beteiligung lebt.

Wann? - vom 03. November bis 16. Februar 2020 - immer dienstags von 10.00 - 12.00 Uhr

Wo? - Videokonferenz: https://tu-berlin.zoom.us/j/64608857743

Ablauf? - jede Sitzung besteht aus einer Vorbereitung, einer 120 minütigen Videokonferenz mit Anwesenheitspflicht und einer Nachbereitung.

Themen? - Plastik, Bisphenol A, Technikbewertung, Produktivistisches Weltbild, Faktoren der Technikgestaltung, Verantwortung und Kodizes für die Ingenieursarbeit, Arbeit & Gesellschaft, Gender & Diversity … und eure Themen

Wie anmelden? - Das Verfahren zur offiziellen Anmeldung wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Welche Prüfungsform? - Portfolioprüfung aus zwei Teilprüfungen: individuelles Lernjournal (50%) & Entwicklung, Durchführung und Präsentation eines eigenen Bausteins (Lehreinheit) in einer Semesterprojektgruppe (50%).

Wie an der TU Berlin anrechnen lassen? - Bachelor-Wahlpflicht: Geotechnologie, Maschinenbau, Nachhaltiges Management, Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft, Physikalische Ingenieurwissenschaften, Verkehrswesen und Wi-Ing-Integrationsbereich. Für alle anderen als freie Wahl - evtl ist ein Antrag an deinen Prüfungsausschuss möglich, so dass Du dir den Kurs auch als Wahlpflichtfach anrechnen lassen kannst - dies musst Du individuell mit deinem Prüfungsausschuss klären - wir können dich dabei nicht unterstützen. Es gibt zusätzlich noch ein Master-Modul, das unter anderem im Master Maschinenbau und Wi-Ing anrechenbar ist - bei Fragen bitte direkt an Prof. Dr.-Ing. Henning Meyer wenden.

Wie kann ich als Externer teilnehmen und mir den Kurs anrechnen lassen? - Mit der erfolgreichen Teilnahme erhälst Du einen Leistungsnachweis über 6 Leistungspunkte, diesen kannst Du vielleicht in dein eigenes Studium im Wahlpflichtbereich oder freien Wahlbereich einbringen - dies musst Du individuell mit deiner Hochschule klären. Im Blue Engineering Kurs selbst musst Du dich einfach nur anmelden - Details folgen auf der Lernplattform.

Kontakt? - seminar@blue-engineering.org

Weitere Informationen zum Blue Engineering Seminarkonzept sowie zum digitalen Starter-Kit

English Digital Blue Engineering Course at TU Berlin - Starts 28 SEP 14.00

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Interactive university teaching, which gives students the change to deal with their social and ecological responsibility, is possible and can easily be implemented at universities - also digitally and also in English.

In interdisciplinary discussions and by using diverse methods, technology is reflected, analyzed and questioned in the context of our society and environment. Students are encouraged to think and learn independently and creatively. Teacher-centered instruction does not occur in our course. By developing and carrying out their own teaching units, students are actively involved in the teaching process and thus co-create the course.

Through digital teaching, we are no longer bound to university or geographical boundaries. In the coming semester, we want to make the most of this opportunity. In addition to the already well-established German seminar, we will launch an international English Blue Engineering course.

The seminar calls for future engineers as well as students of other backgrounds generally interested in technology. The course takes place Mondays from 14.00 to 16.00. The course starts on 28th of September and ends on 21st of December 2020. English-speaking students from Germany and abroad are warmly welcome to join us in becoming aware of our social and ecological responsibility and acting upon it.

If you have any question please contact us through our e-mail - English@blue-engineering.org

P.S.: Ein deutscher Blue Engineering Kurs wird ebenfalls an der TU Berlin ab dem Semesterstart am 03. November 2020 angeboten. Weitere Infos folgen.

...weitere aktuelle Hinweise

Lesenswertes und Sehenswertes von anderen

Crashkurs Rohstoffpolitik 2017 - 16. und 17. Juni in Berlin

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Als wichtige Industrienation zählt Deutschland zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Metallrohstoffe, viele Industriemineralien sowie Energierohstoffe werden in großem Umfang aus dem Ausland, oftmals auch aus Entwicklungsländern eingeführt. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU in ihrer Rohstoffpolitik um Rahmenbedingungen für „eine nachhaltige, international wettbewerbsfähige Rohstoffversorgung“, u.a. durch die außenpolitische und außenwirtschaftliche Flankierung des Rohstoffgeschäftes privater Unternehmen. Sie drängt auf offene Märkte und freien Handel mit Rohstoffen. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Dieser Crashkurs für politische MultiplikatorInnen führt in Themen der Rohstoffpolitik und ihre sozialen und ökologischen Folgen ein. Dabei wird das Vorgehen deutscher und europäischer Akteure ebenso beleuchtet wie die Folgen des Abbaus in den Herkunftsländern und alternative Abbaukonzepte. Schwerpunkt des diesjährigen Kurses liegt auf den Instrumenten der Rohstoffstrategie der Bundesregierung sowie der Lobbyarbeit der Industrie.

Bewerbung und Anmeldung

Der Crashkurs richtet sich gezielt an MitarbeiterInnen, Mitglieder und Aktive aus politischen Parteien, Gewerkschaften und NGOs. Voraussetzung für eine Teilnahme ist eine kurze Bewerbung mit Angaben. Bitte bis zum 14. Mai an Kaspar.Roettgers@power-shift.de senden. Endgültige Teilnahmebestätigungen werden dann möglichst zeitnah zugesandt!

https://power-shift.de/crashkurs-rohstoffpolitik-2017/

Sozial-ökologische Transformationsperspektiven aus internationalistischer Sicht - Workshop 11. bis 13. November 2016

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Der Glaube an die Idee, dass sich durch eine “Revolution”, gedacht als zeitlich begrenztes Ereignis, gesellschaftliche Verhältnisse grundlegend verändern lassen, ist heute selbst in der radikalen Linken in Deutschland und anderswo nicht mehr so weit verbreitet wie vor einigen Jahrzehnten.

In den letzten Jahren hat demgegenüber das Konzept einer Transformation, also eines allmählichen Prozesses weitreichender gesellschaftlicher Veränderung, mehr Aufmerksamkeit erhalten. Aber wie kann eine solche Transformation aus sozial-ökologischer Perspektive und in globalem Maßstab aussehen? Welche verschiedenen Konzepte gibt es dafür in verschiedenen politischen Zusammenhängen und der Wissenschaft? Wer sind die relevanten Akteure? Wie können Transformationsprozesse eingeleitet werden und was können “wir” dazu beitragen?

Dieses Seminar widmet sich Ideen von sozial-ökologischer Transformation in einer globalen, internationalistischen Perspektive. Auf Grundlage von Inputs und gemeinsamer Text-Lektüre wollen wir besser verstehen, wie radikaler gesellschaftlicher Wandel gedacht werden kann und welches mögliche Schritte auf dem Weg dorthin sind.

Weitere Informationen auf der Webseite der BUKO Internationalismus:

http://www.buko.info/aktuelles/artikel/news/transformationsperspektiven-aus-internationalistischer-sicht-1/

Arbeitszeit und Lebenszeit in der digitalen Optimierungsgesellschaft - Es ist Zeit darüber zu reden - donnerstags um 18 Uhr - Ringvorlesung an der TU Berlin

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Technische Universität Berlin veranstalten in diesem Wintersemester eine gemeinsame Ringvorlesung. Experten aus Gewerkschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren in der Reihe unter anderem darüber, welche Rolle Zeit für ein "gutes Leben" spielt, wie Arbeitszeit und soziale Gerechtigkeit zusammenhängen und wie eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen ist. Bei der Vorlesungsreihe an der TU Berlin sprechen neben anderen der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, der IG-Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann, Bundesarbeitministerin Andrea Nahles, die Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Funken (TUB), der Experte für Nachhaltige Lebensführung Prof. Dr. Ulf Schrader (TUB), der Zeitexperte Prof. Dr. Ulrich Mückenberger (Universität Hamburg) und Studierende der TUB.

Die Ringvorlesung hat die Arbeits- und Lebenszeit zum Thema, drei Entwicklungen sind dabei von besonderer Bedeutung

  • Technische Entwicklungen zur Smart Economy verursachen eine größere Unabhängigkeit von Arbeitsorten, d.h. die Grenzen zwischen Arbeitsplatz und Zuhause verschwimmen zunehmend. Arbeit wird „anytime and anywhere“ möglich. Vieles kann am Computer zuhause ebenso erledigt werden, wie im Büro. Gleichzeitig übernehmen wir als Kunden und Verbraucher immer mehr Tätigkeiten selber (Prosument, Schattenarbeit), die früher von professionellen Dienstleistern erbracht wurden.
  • Die „neoliberale“ Arbeitskultur verlangt den Beschäftigten unter den Bedingungen der Digitalisierung zeitliche Flexibilität ab und setzt sie in der verfügbaren Arbeitszeit unter Druck. Einerseits werden gewöhnliche Arbeitszeitmuster „aus den Angeln“ gehoben, andererseits eröffnet der Einsatz digitaler Technologien neue Wege in selbstbestimmtes Arbeiten und Zeitsouveränität.
  • Aufgrund veränderter Ansprüche insbesondere junger ArbeitnehmerInnen an „Gute Arbeit“, nachhaltige Lebensstile und neue Familienmodelle werden traditionelle Rollenverteilungs-, Konsum- und Freizeitmuster immer mehr in Frage gestellt. Eine dynamische und egalitäre Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird immer relevanter für eine moderne Arbeitszeitpolitik.

Weiter Informationen auf den Webseiten der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt:

http://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/wissenschaft_arbeitswelt_koop/tagungen_und_veranstaltungen/gemeinsame_ringvorlesung_von_dgb_und_tu_berlin_im_ws_201617/

Radvolksentscheid in Berlin - ab Mai werden Unterschriften gesammelt

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Radfahren ist gesund, schont das Klima, braucht wenig Platz und verursacht weder Lärm noch Abgase. Außerdem macht es einfach Spaß, mit dem Fahrrad von A nach B zu kommen. Viel mehr Berlinerinnen und Berliner würden Rad fahren, wenn sie sich sicher fühlten. Dafür brauchen wir eine bessere Radinfrastruktur und eine anständige Verkehrsmoral.

Es passiert schon etwas, doch – gemessen am steigenden Radverkehr – noch viel zu wenig. Bisher vermissen wir den politischen Willen, sich für eine kinder- und seniorengerechte Radinfrastruktur einzusetzen, für mehr Sicherheit im Verkehr, für Klimaschutz und ein lebenswerteres Berlin. Der Volksentscheid hilft, einen Richtungswechsel einzuläuten. Diese zehn Ziele wurden in das Berliner Radverkehrsgesetz (BerRG) geschrieben, für das ab Mai 2016 Unterschriften gesammelt werden, um zur kommenden Bundestagswahl einen Volksentscheid hierüber zu haben.

11 einfache Schritte zu mehr Wirtschaftsdemokratie

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Das großartige Künstlerduo Peter Fischli und David Weiss haben 1979 10 einfache Schritte an einer Hauswand aufgelistet zur Frage How to work better?. Mit diesen 10 kann man gut und gerne übereinstimmen - der anschließend ergänzte 11 Punkt ist aber mindestens genauso zentral, wie die anderen 10.

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