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Baukasten:Autofreie Stadt Berlin

Autofreie Stadt Berlin

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Wie kann Berlin seine CO2-Bilanz verbessern, klimaneutral werden und eine größere Lebensqualität für seine Menschen schaffen? Laut einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimaforschung (PIK) ist die Umsetzung einer klimaneutralen Stadt bis 2050 möglich [InnoZ, klimaneutrales Berlin, 2015]. Die Stadt mit ihrer hohen Dichte birgt beste Voraussetzungen für Ressourceneffizienz. Entfernungen zwischen Menschen werden verringert, genauso wie der damit verbundene Verkehr. Die Mobilitätspolitik muss sich dabei auf gut ausgebaute Infrastruktur für Radfahrer, City-Bikes und Car-Sharing und ein klug getaktetes, dichtes ÖPNV-Netz konzentrieren. Damit lässt sich auch der Ausstoß an Klimagasen deutlich senken. Städte sind heute für zwei Drittel des globalen Energieverbrauchs verantwortlich. Bei den CO2-Emissionen sind es sogar 70 Prozent [Greenpeace, neues Rollverständnis, 2015]. Im Baustein sollen vor diesem Hintergrund drei Möglichkeiten genauer diskutiert werden: Intermodale Mobilität, städtischer Fahrradverkehr mit Paradebeispiel Kopenhagen und Planung eines nachhaltigen autofreien Quartiers.

Titel
Autofreie Stadt Berlin
Thema
Was sind die Randbedingungen für eine autofreie Mobilität in einer Großstadt. Was ist Utopie und was ist Zukunft?
Typ
Baustein
Schlagwörter
CO2 – Klimaneutralität – Verkehr – Mobilität – fahrrad-/fußgehererfreundlich – Intermodale Mobilität – Kopenhagen
Lernziele
Im Baustein sollen die Studierenden ein Gefühl dafür erlangen, welche Möglichkeiten und Hindernisse zur Realisierung einer klimaneutralen Stadt Berlin bestehen. Dabei spielt nicht nur die Politik eine entscheidende Rolle, sondern jedes Individuum trägt seinen Teil dazu bei. Welche Formen gab oder gibt es schon, um den Autoverkehr zu minimieren? Welche Erfolgsmodelle gibt es? Wo liegen die Probleme in der Umsetzung? Welche Rolle spielt der motorisierte Individualverkehr (MIV) im Berliner Alltag? Oberstes Ziel des Bausteins ist es das Thema breit zu diskutieren, um vorhandene Denkmuster zu verändern.
Kompetenzen
Persepektivübernahme, Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata, Partizipation, moralisches Handeln, eigenständiges Handeln, Unterstützung anderer
Lernformen
kreativ, kooperativ, faktenorientiert
Methoden
Zukunftsszenarien auf den Fakten einer bestehenden Realität entwickeln
Gruppengröße
15-30
Dauer
90 min
Material und Räume
Factsheets und Faktenkärtchen, Plakate, Marker
Qualität
sehr gut
Semester
Wintersemester 2016/2017


Vorbereitung

Vorbereitung für die Moderation

Je nach Vorwissen und Interesse an weiterführender Literatur 2-4 Stunden (Einlesen in die Thematik und den Baustein, Factsheets vorbereiten/drucken, Faktenkärtchen zum Einstieg vorbereiten, aktuelle Daten zum Verkehr recherchieren. Grundlegende Informationen zum Verkehr in Deutschland und Berlin, wie auch zum Projekt klimaneutrales Berlin 2050 befinden sich in den hinterlegten Unterlagen im Baustein Ordner. Es wird jedoch an die Studierenden appelliert, Ideen und Visionen nicht durch Denkblockaden wie die eigene Rationalität, Machbarkeitsprognosen oder Finanzierungsbedenken in ihrem Keim zu ersticken, sondern auch einmal den Versuch wagen, unkonventionelle, nicht systemkonforme Gedankengänge zu folgen und ins Auge zu fassen, um eine breite Debatte anzuregen.

Vorbereitung für die Teilnehmenden

keine

Materialien und Räume

  • Factsheets und Faktenkärtchen ausgedruckt
  • Plakate + Marker für Konzeptpräsentation (3 Gruppen)
  • Evtl. Stoppuhr für Zeitmanagement

Ablaufplan.

00. Minute - Begrüßung und Ankündigungen.

Die Moderation begrüßt die Teilnehmenden und stellt den Ablauf des Seminartermins vor.

05. Minute - Einleitung: Fakten .

Teilt zu Beginn allen Teilnehmenden eines der vorbereiteten Faktenkärtchen aus. Achtet darauf, dass alle Buchstaben gleichmäßig verteilt sind. Die Buchstaben dienen zur Einteilung für die spätere Gruppenarbeit. Achtung: Beginnt pünktlich. Wichtig ist, dass zunächst etwas Ruhe einkehrt, damit die Infos auf den Faktenkärtchen auch bei allen ankommen. Mit diesen startet, nach eurer persönlichen Vorstellung und Begrüßung der Baustein. Bittet die Studierenden nacheinander die ausgeteilten Kärtchen vorzulesen. Tipp: Zum Vorlesen bietet es sich auch an kurz aufzustehen, dann können die vorgelesenen Texte akustisch etwas besser verstanden werden. Nachdem alle ihre Kärtchen vorgelesen haben, gebt ihr noch ein paar Infos zum Verkehr. Diese Informationen sind im Baustein Ordner unter Einleitung zu finden. Lest kurz die zwei weiteren Fakten (Einleitung_Fakten) vor und gebt noch ein paar kurze Infos zu aktuellen Verkehrsdaten (UBA_Daten zum Verkehr, SrV_2013_Berlin_Innen) bzw. zur Klimaneutralität Berlins (KlimaneutralesBerlin_Machbarkeitsstudie). Diese sollen einfach kurz und bündig dargestellt werden und mit den vorgelesenen Faktenkärtchen den Input für die Entwicklung einer „Autofreien Stadt“ liefern. Tipp: • UBA_Daten zum Verkehr: Kurz auf Seite 24 – 27 eingehen. Auf Seite 24f. geht es um den Modal Split und Verkehrsaufwand in Deutschland. Fußgänger und Fahrradfahrer nehmen dabei zusammen gerade einmal 6% ein. Das Auto (MIV) den weitaus größten Anteil mit 77% (berechnet nach Personenkilometer). Auf Seite 26f. wird der Verkehrsaufwand in Fahrzwecke angegeben: Demnach ist das Auto ein Freizeitmobil. • SrV_Berlin_Innen: Innerhalb des Rings ist der öffentliche Verkehr, der Hauptverkehrsträger (Verkehrsmittelwahl nach Leistung). Nach dem spezifischen Verkehrsaufkommen, nimmt das Auto (MIV) nur noch 17 % und der Radverkehr 18 % ein. Hier ist also eine deutliche Veränderung der Mobilitätsnutzung erkennbar und somit auch Potential für eine weitere Reduzierung des Autoverkehrs. • KlimaneutralesBerlin_Machbarkeitsstudie: Hier sind besonders Seite 4 und 5 kurz zu erwähnen. Zunächst kurz auf den Begriff Klimaneutralität eingehen (siehe S. 4). Hohes Potential der Städte bezüglich Einsparung von Treibhausgasen erwähnen: Städte machen 3 % der festen Landoberfläche aus, 50 % der Weltbevölkerung leben in Städten, 70 % der Klimagase werden in Städten produziert, im Jahr 2010 in Berlin 21,8 Mio. t (Zielwert 4,4 Mio. t, Reduktion um 85 %), der Ausstoß Berlins entspricht dem der Länder Kroatien und Jordanien. Handlungsfelder in Berlin: Energieversorgung, Gebäudesanierung, Wirtschaft, Haushalt und Mobilität. Die oben genannten Studien und Verkehrsdaten liegen im ausgedruckten Zustand vor und müssten im Wissensspeicher „autofreies Berlin“, im Blue Engineering Büro, zu finden sein. Vielleicht diese Broschüren während des Bausteins auslegen, falls sich jemand hier genauer informieren will. Wichtig ist, dass ihr im Einleitungsteil bereits eine gute Basis bzw. Akzeptanz für ein Verschwinden des Autos aus der Stadt schafft. Zum anderen soll vor Augen geführt werden welche Zerstörung hinter dem motorisierten Individualverkehr steckt – Flächenverbrauch, Lärm, Luftverschmutzung, Weltklima, Unfalltote, ökologischer Rucksack, usw.. Deshalb ist es u.a. wichtig, dass alle Teilnehmenden die vorgelesenen Faktenkärtchen gut verstehen können. Darüber hinaus sollen mit euren weiterführenden Verkehrsdaten diese Fakten untermauert und mit der Klimaneutralität die Zukunftsfähigkeit der „Autofreien Stadt“ betont werden.

15. Minute - Aufgabenstellung.

Bevor sich die Gruppen zusammen finden, kann an dieser Stelle auf Fragen zu den Fakten eingegangen werden. Wie bereits erwähnt sollen die Gruppen nach den Buchstaben auf den Kärtchen eingeteilt werden: • A: Intermodale Mobilität – Das Hüpfen zwischen den Mobilitätsinseln • B: Städteplanung ¬– Planung eines nachhaltigen Quartiers • C: Fahrradlobby – Radbahn Berlin und Beispiel Kopenhagen Nun zur Aufgabenstellung für die Gruppenarbeit. Wie bereits in der Einleitung deutlich gemacht wurde ist der Autoverkehr belastend und vermindert die Lebensqualität. Deshalb soll in den Kleingruppen nun die Vision der „Autofreien Stadt Berlin“ entwickelt werden. Drei mögliche Formen bzw. Projekte, der zukünftigen Stadt ohne Autos wurden dafür ausgewählt. Wichtig dabei ist, dass diese Möglichkeiten nicht nur utopische Vorstellungen sind, sondern in Teilen Deutschlands bereits realisiert oder konkret in Planung sind. Es sollen während der Gruppenarbeit nur drei Konzepte ausgearbeitet werden. Dazu dienen zum einen die Factsheets, aber auch eigene Ideen und möglicherweise Erfahrungen. So soll eine Grundlage für eine spätere Diskussion geschaffen werden, aber besonders das Bewusstsein für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Mobilität geschärft werden. Wie greifen verschiedene Maßnahmen ineinander um am Ende eine „Autofreie Stadt“ zu realisieren. Für jede Gruppe gibt es eine gesonderte Aufgabenstellung auf den Factsheets, damit sich die einzelnen Themen nicht zu sehr überschneiden. Tipp: Bei der Vorbereitung auf den Baustein ist es wichtig, dass ihr bereits drei Gruppentische gebildet habt. Am besten so, dass daran je mindestens 6 Teilnehmende arbeiten können. Zudem könnt ihr auch gleich die ausgedruckten Factsheets aufteilen und jedem Tisch einen Buchstaben (A, B, C) für die Gruppenarbeit zuweisen. Für den weiteren Verlauf der Gruppenarbeit ist es wichtig, hier klar zu machen, dass die einzelnen Projekte mögliche Hebel sind, wie man eine Stadt autofreier machen kann. Jede einzelne Maßnahme für sich kann das Auto nicht aus der Stadt verdrängen, in ihrer Gesamtheit können sie jedoch dazu beitragen den Autoverkehr, gerade in Städten und Ballungszentren, deutlich zu reduzieren und die Lebensqualität zu steigern. Macht hier darauf aufmerksam, dass hier durchaus ausgefallene und auch zunächst unrealistisch scheinende Ideen in die Konzepte mit einfließen können.

20. Minute - Gruppenphase I: Einlesezeit, Ideenfindung.

Die ersten 20 Minuten der Gruppenphase sollen ausschließlich zur Ideenfindung und zum Einlesen in die Aufgabenstellung und Factsheets genutzt werden.

  • A: Intermodale Mobilität ist der Fachbegriff für das Hüpfen zwischen den Mobilitätsinseln. Wie können verschiedene Verkehrsmittel geschickt miteinander vernetzt werden, um den privaten Pkw zu ersetzen. Es gibt hier eine große Bandbreite: Bus, Bahn, Car- und Bikesharing oder Mitfahrgelegenheiten. Zudem die digitale Technik von Smartphones und Apps zur Wege- und Reiseplanung. Erstellt dazu ein Konzept wie ein intelligentes Mobilitätssystem aussehen könnte. Wie wollt ihr dieses System realisieren bzw. Nutzer gewinnen? Welche Anreize müssen geschaffen werden? Was muss dafür verändert oder verbessert werden?
  • B: Die Planung eines nachhaltigen Quartiers ohne Autoverkehr mit mehr Grünflächen, weniger Lärm und sauberer Luft ist die Aufgabe der Städteplaner. Anliegerstraßen und ihre dazugehörigen Parkflächen nehmen einen Großteil des öffentlichen Raumes ein. Diese müssen aus den Wohngebieten verschwinden um Platz für quirliges Leben zu schaffen. Nicht raus in die Natur, sondern Natur rein in die Stadt. Wie kann ein autofreier Kiez aussehen? Denkt dabei vielleicht an eure persönlichen Wohnorte in Berlin. Wie können die Autos dort verschwinden? Vielleicht zentrale Parkmöglichkeiten (Parkhaus, Tiefgarage)? Ihr könnt hier ruhig etwas Ausgefallenes überlegen? Es geht darum, wie ein autofreier Kiez aussehen könnte, nicht darum ob er so auch realisiert werden kann.
  • C: Aus-, Um- und Neubau von Fahrradwegen mit höherer Sicherheit und Schnelligkeit – Trennung vom Autoverkehr, Fahrradautobahnen, grünen Wellen. Kann eine Stadt so fahrradfreundlicher und autofrei werden? Kopenhagen als Paradebeispiel: Mit solchen Mitteln konnte der Anteil des Radverkehrs innerhalb von 20 Jahren auf fast 40 Prozent erhöht werden. Klimaschutzgründe geben gerade einmal 5 Prozent der Befragten an. Die meisten tun dies, weil es dort mittlerweile die praktischste und schnellste Art der Fortbewegung ist. Wie kann also der Fahrradverkehr in Berlin angekurbelt werden? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden? Wie können diese umgesetzt werden?

Jede Arbeitsgruppe bearbeitet eines der drei oben genannten Themen. Als Unterstützung und weiteren Input erhält jedes Team ein Factsheet mit Aufgabenstellung. Darin werden Projekte und Ideen beschrieben um Städte klimafreundlicher zu gestalten und den Stadtverkehr zu entlasten bzw. verlagern. Nun liegt es an den Studierenden, diese Konzepte weiter auszufeilen: Wie könnten diese Entwürfe auf Berlin zugeschneidert werden? Wie könnte ein geeignetes Mobilitätskonzept für Berlin aussehen? Zur Konzeptpräsentation soll pro Gruppe ein möglicher Entwurf auf einem Plakat skizziert werden. Tipp: Erinnere die Gruppen während der Einlese- und Konzepterstellungsphase immer wieder an die Zeit. Die letzten 10 Minuten sollten hauptsächlich zur Plakaterstellung verwendet werden. Mit 20 Minuten Einlesezeit und 15 Minuten Konzepterstellung ist dieser Part großzügig bemessen. Ihr könnt beim Factsheet für die Intermodale Mobilität, das Blatt in die einzelnen Fakten bzw. Mobilitätsarten zuschneiden, damit nicht alle aus der Gruppe das ganze Factsheet lesen müssen. Druckt die Factsheets am besten zwei oder dreimal aus, damit genügend Lesematerial vorhanden ist.

40. Minute - Gruppenphase II: Konzepterstellung (Plakat).

siehe Gruppenphase I.

55. Minute - Konzeptvorstellung.

Die Teilnehmer haben schließlich jeweils 3 Minuten Zeit ihre Konzepte vorzustellen. Sie stellen dabei nicht nur die Vorteile für die Stadt und jeden einzelnen bei der Realisierung ihres Projektes vor, sondern betrachten auch kritisch mögliche Probleme, die zu bewältigen sind. Dabei sollen die einzelnen Projekte zunächst nur vorgestellt werden und nicht im Plenum diskutiert werden. Eine ausführliche Beleuchtung folgt erst in der Abschlussdiskussion. Tipp: Achtet hier auf die Zeit. Jede Gruppe muss in der Lage sein ihr Projekt kurz und prägnant unter Darstellung der wichtigsten Gesichtspunkte präsentieren zu können.

65. Minute - Abschlussdiskussion.

Zur Einleitung für eine weitere Diskussion könnten z.B. Schwachpunkte der einzelnen Konzepte diskutiert werden. Die Diskussion soll vor allem dazu dienen die ganze Thematik noch einmal breiter zu beleuchten. So können Ideen und Gedanken, die vielleicht bisher nicht angesprochen wurden erörtert werden oder auch eigene Erlebnisse aus anderen Städten oder auch Meinungen ausgetauscht werden. Weiter könnt ihr auch Fragen stellen wie: Empfindet ihr es denn überhaupt als notwendig, den Autoverkehr im innerstädtischen Bereich zu reduzieren? Können die besprochenen Konzepte positiv darauf einwirken? Seht ihr es als Bereicherung und Lebensqualität an, mehr Grünflächen und Fahrradwege in Berlin zu haben? Oder ist Lebensqualität auch ein Auto zu besitzen? Denkt Ihr Berlin wird jemals dazu kommen, den Autoanteil signifikant zu reduzieren? Tipp: Eine Lektüre von Herman Knoflacher zur Problematik des Automobils (H. Knoflacher, Virus Auto, 2009) kann diese Diskussion durchaus bereichern oder den eigenen Horizont erweitern.

85. Minute - Feedback

90. Minute - Ende.

Hinweise und Anmerkungen.

Von den Verfasser_innen.

  • Faktenkärtchen: Mit den Faktenkärtchen sollen zu Beginn des Seminars alle Beteiligten für den Gedanken einer autofreien Stadt motiviert werden. Zudem soll durch die Infos (z.B. Produktion, Flächenverbrauch oder Unfälle) der motorisierte Individualverkehr kritisch hinterfragt werden.
  • Klimaneutralität Berlin 2050: Mit der Studie zur klimaneutralen Stadt Berlin wird verdeutlicht, dass der durchgeführte Baustein durchaus ein Projekt der Gegenwart darstellt. Ohne autofreie(-re) Städte sind Klimaziele nicht umsetzbar.
  • Gruppenarbeit: Die drei Themen wurden ausgewählt, um mögliche Lösungen für eine autofreie Stadt aufzuzeigen. Zum anderen soll aber an diesen Projekten aufgezeigt werden, wie schwierig es am Ende ist, die Infrastruktur gegen das Automobil zu verändern, wie allgegenwärtig es in unserer heutigen Mobilitätswelt ist.
  • Diskussion: Mit der Abschlussdiskussion soll das Thema einer autofreien Stadt noch einmal breit debattiert werden, um Fragen und Problem zu klären, aber auch um ein tieferes Verständnis und Gewissensbildung für die Mobilitätformen, die uns im Alltag begegnen und wir auch nutzen.

Materialien zur Durchführung.

Factsheets und Faktenkärtchen, Plakate, Marker

Literaturhinweise und Quellen.

  • Ahrens, G.-A.: Mobilitätssteckbrief für Berlin (Wohnbevölkerung). Technische Universität Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr, 2013.
  • Ahrens, G.-A.: Mobilitätssteckbrief für Berlin – Innere Stadt (Wohnbevölkerung). Technische Universität Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr, 2013.
  • Ahrens, G.-A.: Sonderauswertung zum Forschungsprojekt „Mobilität in Städten – SrV 2013“ – Städtevergleich. Technische Universität Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr, 2013.
  • Apel, D.; Böhme, C.; Meyer, U.; Preisler-Holl, L.: Szenarien und Potentiale einer nachhaltig flächensparenden und landschaftsschonenden Siedlungsentwicklung. Berlin: UBA, 2001.
  • Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Dänemark – Fahrradstrategie Kopenhagen 2011 – 2025. Deutsches Institut für Urbanistik, 2013.

URL: http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/neuigkeiten/news.php?id=3547 (Zugriff: 14:01 Uhr, 07.12.2015)

  • Canzler, W.; Knie, A.: Die neue Verkehrswelt. Mobilität im Zeichen des Überflusses – Schlau organisiert, effizient, bequem und nachhaltig unterwegs. Bochum: Bundesverband Erneuerbare Energien, 2015.
  • Canzler, W.; Knie, A.: Schlaue Netze. Wie die Enrgie und Verkehrswende gelingt. München, 2013.
  • City of Copenhagen (CPH), The Technical and Environmental Administration: Good, Better, Best – The City of Copenhagen’s Bicycle Strategy 2011 – 2015. Kopenhagen (Dänemark): City of Copenhagen, 2012.
  • Dambeck, H.: Stadt, Rad, Frust. Greenpeace Magazin Ausgabe 2, 2012.
  • Greenpeace: Probleme und Lösungen. Greenpeace Magazin, Ausgabe 6, 2002.
  • Heskamp, M.; Karig, K.; Kasang, N.; Maniscalco, G.; Martti, M.; Ratilainen, P.; Tiracchia, S.; Wöhr, S.: Radbahn Berlin – Die Idee. Geschützt, stressfrei und schnell vorankommen. Berlin, 2015.

URL: http://www.radbahn.berlin/idea-de/#safe-stress-free-and-fast-de (Zugriff: 12:51 Uhr, 07.12.2015)

  • Hösch, A.: Das Rad neu erfinden. Greenpeace Magazin, Ausgabe 3, 2008.
  • Initiative Clevere Städte: Internetseite die zahlreiche Informationen zum Berliner Verkehrsgeschehen mit Hintergrundinformationen zur Verfügung stellt. Teils werden auch eigene der Initiative Recherchen und Analysen zum Straßenverkehr dort veröffentlicht. Agentur für clever Städte, Galvanistraße 10, 10587 Berlin.

URL: http://clevere-staedte.de/ (Zugriff: 13:16 Uhr, 04.01.2016)

  • Knoflacher, H.: Ethik und Technik. Wien: LIT, 2009.
  • Knoflacher, H.: Virus Auto – Die Geschichte einer Zerstörung. Wien: Ueberreuter, 2009.
  • Knoflacher, H.: Landschaft ohne Autobahnen – Für eine zukunftsorientierte Verkehrsplanung. Wien: Böhlau, 1997.
  • Knoflacher, H.: Zur Harmonie von Stadt und Verkehr – Freiheit vom Zwang zum Autofahren. Wien: Böhlau, 1996.
  • Knoflacher, H.: Fußgeher und Fahrradverkehr – Planungsprinzipien. Wien: Böhlau, 1995.
  • Knoflacher, H.: Katalysatoren für nichtmotorisierte. Knoflacher: Wien, 1985.
  • Lubbadeh, J.: Allles auf eine Karte. Greenpeace Magazin Ausgabe 2, 2012.
  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin: Neue Radverkehrsstrategie für Berlin. Berlin, 2015.
  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin: Radverkehrsstrategie für Berlin – Ziele, Maßnahmen, Modellprojekte. Berlin, 2013.
  • Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin: Klimaneutrales Berlin 2050 ¬– Ergebnisse der Machbarkeitsstudie. Berlin, 2014.
  • Sperling, C.: Nachhaltige Stadtentwicklung beginnt im Quartier – Ein Praxis- und Ideenhandbuch für Städteplaner, Baugemeinschaften, Bürgerinitiativen am Beispiel des sozial-ökologischen Modellstadtteils Freiburg-Vauban. Freiburg: Öko-Institut, 1999.
  • Strittmatter, J.; Ehringfeld, K.; Feist, S.; Scholl, S.; Vougioukas, J.; Neidhart, C.: Gr0ßstadt Revier. Greenpeace Magazin, Ausgabe 3, 2008.
  • Umweltbundesamt: Daten zum Verkehr. Ausgabe 2012. Dessau, 2012.
  • World Health Organisation (WHO): Road traffic injuries. Fact sheet No358. Genf (Schweiz), 10/2015.