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Baukasten:Reparieren vs. Neu

Reparieren vs. Neu

Reparieren-vs-Neu.jpg


In einer Umwelt des Konsums sollte man überlegen unter welchen Umständen es sinnvoll ist, einen Gegenstand zu reparieren oder neu zu erwerben. Der Baustein will auf spielerische Weise das Zusammenspiel der Einflussfaktoren begreifbar machen. Dabei sollen die Gewichtung von Einflussfaktoren wie Aufwand, Nutzen, Haltbarkeit und Verfügbarkeit auf eine Entscheidung berücksichtigt werden. In dieser Lerneinheit wird der Aufwand, nebst dem Faktor Zeit bei der Beschaffung berücksichtigt, dennoch beleuchtet die Ausrichtung des Bausteins weniger den monetären, vielmehr den ökologischen Aspekt. Je nach Charakter spezifischen Fähigkeiten und Schadensfall ist an dem Teilnehmer eine Aussage über die Sinnhaftigkeit einer Neuanschaffung zu machen.

Titel
Reparieren vs. Neu
Thema
Ist es sinnvoller ein Produkt zu reparieren oder neu zu kaufen. Welche Faktoren haben welchen Einfluss auf die Entscheidung?
Typ
Spiel
Schlagwörter
Entscheiden, Rechnen, Knobeln
Lernziele
Die Teilnehmer sollen im Umgang mit dem Thema “reparieren vs. neu“ im Privatleben sensibilisiert werden.
Kompetenzen
disziplinübergreifende Erkenntnisgewinnung, Bewältigung individueller Entscheidungsdilemmata, eigenständiges Handeln
Lernformen
Kreativ und System-orientiert
Methoden
ein Entscheidungsspiel in Kleingruppen mit abschließender Auswertung
Gruppengröße
6-30
Dauer
60 min
Material und Räume
Würfel, Informationsschnippsel, Spielunterlagen, Powerpoint
Qualität
gut
Semester
Wintersemester 2016/2017


Vorbereitung

Vorbereitung für die Moderation

Kurz einlesen ins Thema
Ausdrucken und ausschneiden der Spielunterlagen
Würfel besorgen

Vorbereitung für die Teilnehmenden

keine

Materialien und Räume

- Einfacher Seminarraum mit Beamer und Tischen
- Materialien siehe Download-Bereich
- Ein Würfel pro Gruppe

Hinweis zu den Materialien

Die Materialien für die Spieldurchführung beinhalten ein Berechnungsblatt sowie vier Fall/Charakter-Blätter. Diese Fall/Charakterblätter haben eine Vor- und Rückseite.
Jeder Spielteilnehmer benötigt ein ausgedrucktes Berechnungsblatt und ein "Charakter-Schnippsel".
Die Fall/Charakter-Blätter müssen vor der Durchführung ausgedruckt werden. Anschließend werden sie zu den Fall/charakter-Schnippseln zerschnitten.

Pro Tisch werden vorbereitet/hingelegt:
- ein Würfel,
- alle Fall/Charakter-Schnippsel für einen Fall,
- ein Berechnungsblatt pro Teilnehmer

Ablaufplan.

Vorbereitung

Doppelseitiger Ausdruck der Fall/Charakter-Blätter (Vorderseite: Bilder, Rückseite: Beschreibung)
1) Ein Fall pro Gruppe/ Tisch
2) Ein Berechnungsblatt für jeden Teilnehmenden ausdrucken
3) Vier Tische für Kleingruppen aufstellen
4) Ein Würfel pro Tisch

00. Minute - Begrüßung und Einführung.

Themeneinführung mit anschließender Kleingruppendiskussion

15. Minute - Auswertung der Kleingruppendiskussion.

Auswertung und Zusammentragen der Ergebnisse aus der Kleingruppendiskussion und
sammeln beispielhafter Entscheidungskriterien an der Tafel.

25. Minute - Impulsreferat.

in einem kurzen Impulsreferat wird die Thematik kurz eingegangen. Damit wird eine gemeinsame Basis geschaffen für das folgende Spiel.
Den Kern bildet bildet die Vorstellung der Spielmethodik.

30. Minute - Durchführung des Spiels.

In den Kleingruppen wird das Spiel durchgeführt und anschließend die Methodik erörtert.
1. Auswürfeln der Zufallszahlen (Dringlichkeit und Besorgungsaufwand)
2. Einsetzen der Fall-spezifischen Zahlen
3. Ausrechnen mit Hilfe der Formel
4. Ergebnis vergleichen und diskutieren

45. Minute - Auswertung und Diskussion.

Die Kleingruppen stellen ihre Ergebnisse vor.
Danach wird darüber diskutiert wie realistisch das Ergebnis ist.
Der Moderator versucht die Diskussion auf die Einflussfaktoren der Entscheidung zu lenken.

60.Minute - Schluss

Hinweise und Anmerkungen.

Von den Verfasser_innen.

Der Baustein führt bei seiner Durchführung in den Kleingruppen erst zu Irretationen. Durch diese "nicht erwarteten Ergebnisse" beginnen die Gruppenteilnehmer über die Formel und Einflußfaktoren zu diskutieren. Durch diese Diskussion und das Überlegen an der formel wird der Lerneffekt erzieht.
Man darf den Leuten das aber vorher nicht sagen, sonst funktioniert es nicht ;-)

Materialien zur Durchführung.

Berechnungsblatt und Fall/Charakter-Blätter.

die Materialien, die zur Durchführung benötigt werden, werden in einer Datei zur Verfügung gestellt. Die einzelnen Blätter sind selbsterklärend.Beim Ausdrucken unbedingt Vorder- und Rückseite beachten!!

Kurzvortrag und Moderationshilfe

Zur Durchführung der Moderation und für den kurzen Impuls-Vortrag ist eine eigene PDF-vortragsfolien vorhanden. Diese kann über die Zeit des gesamten Bausteins präsentiert werden. Je nach Zeitpunkt im baustein gibt es eine/mehrere passende Folien. die benötigten Fragen sind ebenfalls auf den folien vorhanden.

Literaturhinweise und Quellen.